Beiträge von Silke

    Hallo Dirk, ich mache mir grad Gedanken zu meinem 4. PROJEKT. Und dabei überlege ich halt, ob ich es als Einzelband oder als Reihe anlegen soll. Sorry, sollte das Verwirrung gestiftet haben.

    Hallo Tom,


    Danke für dein ausführliche Antwort. Leider bin ich noch nicht dort angelangt, wo Exposé und Leseprobe als "Geschäftsanbahnung" reichen würden.


    Mein Manuskript für Buch 2 macht seit April die Runde, bisher vergeblich ... und deshalb fällt es mir so schwer, mich auf das nächste (Buch 4) zu stürzen, obwohl ich schon eine richtig schöne Idee habe. Aber der Gedanke, wieder ins Blaue hinein zu schreiben ohne auch nur eine Ahnung zu haben, ob es etwas werden könnte ... nun ja ... vielleicht bin ich auch noch zu erschöpft von dem letzten Projekt und brauche eine längere Pause.


    Oder ... ich lege es als megalanges Buch an, mache deutliche Einschnitte bei den Dritteln und hoffe, dass es so jemand nimmt und dann selbst entscheidet, ob Kürzung oder Teilung ... mmmh

    Während ich gerade so in den Anfängen meines nächsten Projekts stecke, mache ich mir natürlich Gedanken über die Vermarktbarkeit.


    Ist es richtig, wenn ich das so sehe, dass Verlage Reihen generell bevorzugen? So nach dem Motto: Läuft Band 1 gut an, muss ich mir weniger Sorgen machen bei der Vermarktung von Band 2, denn die Lesergruppe hat ja bereits angebissen? Oder kann man das nicht so pauschalisieren?


    Und wie bringt man so einen ersten Teil dann überhaupt an den Verlag? Würde der gleich die ganze Reihe wollen oder sich mit dem ersten Band zufriedengeben?


    Ich bin mir unschlüssig, ob mein Stoff sich zu eine Reihe eignet, ob ich überhaupt die Energie habe, über 1500 Seiten zu einem Thema zu schreiben, und es nicht doch eigentlich völlig schnuppe ist, solange die Geschichte spannend, originell und flüssig geschrieben ist. Wenn ich so auf den Bestsellerlisten rumstöbere, sehe ich allerdings, dass es enorm viele Reihen und "Sagas" gibt. Sie wirken wie auf mich wie Auftragsarbeiten - was genau läuft da im Hintergrund?

    Ich glaube, Wattpad spricht vor allem die jüngere Generation an (ich würde mal behaupten: 13-30 Jahre) und ist inhaltlich vor allem gefüllt mit Ergüssen im YoungAdult- und Fantasy-Bereich. Das soll gar nicht abwertend klingen, aber ich habe den Eindruck, dass diese Plattform eine ganz bestimmte Zielgruppe hat, damit glücklich ist, und kein Sprungbrett für irgendwas darstellt. Anspruch gleich null.

    Von den paar Erfolgsgeschichten habe ich auch schon gehört. Welcher Webseitenbetreiber würde sich damit nicht brüsten wollen? Ich glaube jedoch, dass es sich hierbei um die amerikanische Variante handelt, was ein völlig anderes Umfeld/anderer Markt ist. (Habe die Artikel nicht gelesen, H-D)

    Hallo Weltenbummler,


    herzlich willkommen hier im Forum!


    Wow, du hast wirklich schon viel erlebt! Bezüglich der Rechtschreibung usw. - ich habe auch 13 Jahre im Ausland gelebt, und auch wenn ich viel auf Deutsch gesprochen und geschrieben habe, brauchte ich gut zwei Jahre, um wieder völlig reinzukommen. In schwachen Momenten suche ich immer noch nach dem richtigen Wort, das mir zwar auf Englisch einfällt, aber auf Deutsch völlig futsch ist. Da hilft nur Üben und Studieren und viel, viel Lesen.


    Nur Mut - Es ist zu schaffen.


    Alles Gute weiterhin!

    Zwei Wochen vor Weihnachten zog bei uns - mitten in Berlin - eine neue Familie ein. "Er" ist bei "Meta" (ehemals Facebook) ein ziemlich großes Tier. Aha, dachte ich da sofort. Das ist also jetzt mein Dorf-Nazi.


    Neee, aber im Ernst. Ich fand das Buch super und absolut verdient an der Spitze.


    In Zeiten, wo der öffentliche Diskurs nur noch in hüben und drüben, in schwarz und weiß, in gut und schlecht aufgeteilt ist, wo Impfverweigerer wie Impfbefürworter den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören, Flaschen auf Polizisten fliegen, die Kommentarzeilen bei Facebook mit Beleidigungen überquellen und die Scheiben von Bezirksbüros eingeschlagen werden, war so eine Geschichte in Deutschland dringend notwendig.

    Hallo Jochen,


    willkommen im Forum!


    Ich schreibe ausschließlich mit Papyrus und schätze viele der Funktionen dort. Ich habe auch stilmäßig so einiges gelernt. Noch dazu kann ich meinen Text in ein Ebook umwandeln und auf Kindle lesen, was mir ebenfalls bei der Bearbeitung hilft. Und ich mag, dass ich meinen Text gliedern und hin- und herspringen kann.


    Zeitleiste, Denkbrett usw. blicke ich nicht durch und finde ich furchtbar unpraktisch geregelt.


    Aber jeder so, wie er am besten kann – Hauptsache Schreiben!

    Einen nicht ganz unernsten Hintergrund hat mein obiges Posting aber doch, denn schon seit längerer Zeit stelle ich mir immer wieder die Frage, warum gerade Autoren überdurchschnittlich häufig dem Alkohol zugetan sind, jedenfalls sieht es für mich so aus.

    Eine interessante Frage. Und ich denke mal, dass sich das auf die gesamte Künstlerwelt ausweiten lässt.


    Am Silvesterabend liefen ja die "100 besten Songs" im Fernsehen. Eigentlich scheiterte jeder zweite Künstler hier irgendwann an seinen eigenen Dämonen (Amy Winehouse, Whitney Houston, usw.), die er versucht hat, mit Hilfe von Alkohol und anderen Stimulanzien unter Kontrolle zu bekommen. Nina Hagens Tochter sagte dazu, dass Künstler eben sehr sensible Persönlichkeiten seien, sonst wäre es ihnen unmöglich, Gefühle und Gedanken so wunderbar in künstlerische Medien umzuformen und nach außen zu transportieren. Und ich denke mal, wer intensiv fühlt, der sucht nach Mitteln, um dem auch mal zu entfliehen.


    Das ist natürlich keine Entschuldigung, nur der laienhafte Versuch einer Erklärung. Und natürlich gibt es gaaaaanz viele Nichtkünstler, die auch so zur Flasche greifen. Die Gründe sind vielfältig und komplex.

    Noch so was: "Habt Ihr Euch alle schon geimpft?" "... impfen lassen", solle man meinen, im Großteil der Fälle.


    Naja, stimmt schon. Aber wir sind ja alle so herrlich faul beim Sprechen. Das ist vergleichbar mit "Hast du dir die Haare geschnitten?", worauf ich immer antworte "Naja, eigentlich hat das ja jemand anderes gemacht ..."

    Wow. Spannend. Not.


    Dazu fällt mir nur ein, dass ich es tatsächlich vollbracht habe, ein ganzes Literaturstudium abzulegen ohne einmal Goethe anfassen zu müssen.


    Nein, ich mag ihn ja echt, vor allem die Lyrik und den Werther, aber das klingt mir eher wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Passt irgendwie so gar nicht zu "Fashion Dreams", "Beauty Trends", "Golden Lifestyle", "Lukullische Streifzüge", "Markantes für Gourmets", "Edle Rezepte" und "Literarische Bonbons".


    :/

    Auch ein Beispiel dafür, dass nicht immer das Lektorat bei renommierten Verlagen greift.

    Ich bin letztens über folgendes Schmankerl aus dem Goldmann Verlag gestolpert:

    "Offa stellte erstaunt fest, dass sie noch erstaunlich jung war und von atemberaubender Schönheit."


    Ich kam selbst aus dem Staunen kaum mehr raus. Das ist nur eine Stelle von vielen, wo ich eine Gänsehaut bekomme. Schlimmer ist eigentlich der totale Kitsch, der sich durch die gesamte Geschichte zieht. Mein Mann fragt mich schon, warum ich mir die restlichen 500+ Seiten antue, aber ich schätze, ich bin erstaunlich (haha!) schmerzresistent.

    Was mich verwirrt, ist, wie sich etwas oder jemand auf eine Person zubewegen kann, das/der hinter der Person aus einem Hauseingang hervorkommt? Wäre es nicht eher so, dass etwas jemandem folgt? Oder aufschließt?


    Hinzu kommt, dass der Erzähler sieht, wie zwei Personen hinter ihm auf verschiedenen Straßenseiten auftauchen - befindet er sich an einer (T-)-Kreuzung? Hat er hinten Augen im Kopf?


    Die ganze Perspektive erzeugt bei mir ein Gefühl der Desorientierung. Aber vielleicht ist das ja auch gewollt, denn die Figur scheint sich genauso unsicher zu fühlen (das Pfeifen in den Ohren).

    Das Stipendienprogramm der VG Wort rückt immer näher. Am Freitag beginnt die Registrierungsphase und die Förderbedingungen werden veröffentlicht. Das Antragsportal wird 2 Wochen später freigeschaltet. Näheres auf der Startseite von VG Wort.

    Danke für diesen Hinweis! Ich hätte es wahrscheinlich damals übersehen. Jetzt wollen die mir tatsächlich Geld schicken 😌