Beiträge von Ostelbe Sieben

    Na dann lass mal deine Kreativität sprudeln, mein/e intellektuelle/r Freund/in. Ich habe inzwischen viel mit meinem Schachcomputer gesprochen, hast du weitere Instruktionen oder darf ich draußen spielen gehen?


    Nur nicht so schüchtern ;)

    Okey (nunmehr etwas weniger abgekürzt), spielen wir noch 'ne Runde? Dass funktioniert hier im Forum so (für unsere Rationalisten), dass du da rechts unten, wo du die 3 Buttom's siehst, den Rechten (da wo der Daumen nach oben ragt), für diejenigen Beiträge punktest, die dir gefallen. So geht das Spiel.... und dass mit dem Schach, nunja.... Du nennst mich schon wiederholt deine(n) intellektuelle/r Freund/in, woraus ich entnehme dir gefällt irgendetwas, aber du like'st nicht. Nicht dass ich darauf abfahre Punkte zu haschen, aber ich nenn sowas mal inkonkludent, auf dt.: unschlüssig.... nimm's nicht tragisch. Ich habe bisher den Eindruck, dass du eher von der unbeschwerten Sorte Mensch sein könntest, dass mag ich mehr, als diejenigen mit dem riesen Rucksack voll mit Vorurteilen (und möglicher Weise auch noch solchen Vorurteilen, die sie selbst kaum verstehen). Du siehst, eine komplizierte Ausgangsbasis, schüchtern würd ich soetwas nicht nennen....:brille


    (P.S. Nur vorsichtshalber; ich weiss dass ich auch Vorurteile habe, das Leben ist ohne Vorurteile kaum vorstellbar. Ich versuche Vorurteile zu verstehen. In diesem Forum würd ich aber eher von Erfahrungswerten, als von Vorurteilen ausgehen und meine Erfahrungswerte wachsen eben seit meinem Forumbeitritt - long time ago, freilich dir -Greenhorn- gegenüber, erst seit 1 Monat). :tuschel


    MFG

    Ja, da könnte ich dem Vorredner auf diplomatischen Wegen ungefähr zustimmen, nur dass es sich eben um Transversalien handelt(e). Ein wichtiger Unterschied!Transversalien sind zum Beispiel Abkürzungen, deren Abkürzungszweck sich zur Phrasenmeidung und Anderem darauf beruft, dass Adressat und Adressant den Abkürzungsinhalt kennen. Ungefähr so ähnlich könnte es sich meiner Meinung nach auch bei der Bewertung von Dialektanwendungen handeln, weil sie oft auf ein regionales Vorrecht bauen und zu Abgrenzungszwecken benutzt werden. Wie gesagt oft, aber nicht immer, manchmal auch schlichte Belustigung sein sollen...


    Man könnte auch zum Beispiel über die ling. Verwandschaft der Adjektive: girly und görly ziemlich lang reden, es gibt sogar sehr viele dt. Toponyme mit ungefähr verwandter Etym., diese Orte heissen: Göhren..... (bei denen man sich einfach das H wegdenken sollte, könnte, dürfte etc...) ")"

    Na dann lass mal deine Kreativität sprudeln, mein/e intellektuelle/r Freund/in. Ich habe inzwischen viel mit meinem Schachcomputer gesprochen, hast du weitere Instruktionen oder darf ich draußen spielen gehen?

    Ich mach hier nicht soetwas wie friendly Fire, der Kalydonische Eber eignet sich eben meiner Meinung nach viel besser als Jagdmotiv. Aber ungeachtet dessen und zurück zum Thema, mir ist eine typische Berlinvokabel eingefallen: Göre, so könnte man im Berliner Dialekt ein freches Mädchen nennen.


    MFG

    Um zu verdeutlichen was ich meine, ein kleines Beispiel: "Ick freu mir!"


    Wenn ich Dialekte verwenden würde, dann wohl nur einzelne Begriffe davon, damit nichts schiefgehen kann. :)

    Ich würd dazu mal sagen, dass Dialekte und Mundarten literarische Nebensächlichkeiten sind, "Ick freu mir" kann z.B. eine sarkastische Redensart sein, ist aber weniger als Dialekt erkennbar. Für mich gibt es Dialekte erst dann, wenn sie über die sogenannte Mund- und Redensartart hinausgehen, also z.B. eigene regionale Vokabeln mitbringen, sächs. Beispiel: Bemme für Stulle, Brotscheibe, oder z.B. Omme für Kopf. Berlinisch z.B. hat wenig eigene Vokabeln, macht im Dialekt Gesellschafts- und Grammatikwitze... z.B.: Ick hab dich doch jesagt, dass uns Blödianen egal ist, wie die Affen heeßen... ")"

    Nuja, zwischen den zwei Teilen meiner Vorstellung hatte ich eigentlich nochmal einen Grenzfluss eingezeichnet.... ist ok. ihr habt freilich alle Rechts, und der diRegent des Chorgeistes ist hier freilich Rechthaber, seine, eure, ihre Präsidialehren:


    z.Zt. Anja Stiller


    (musste ich dass wirklich sagen :help)

    Neumodernes Formalbeispiel eines Gedichtes, im antizipierten Telegraphenstil, zur Aufmunterung


    0056 bin munter -away from keyboard- 0326 habe rem schlaf verhaltensstörung- away form keyboard- 0559 bin mir unsicher zwecks gestörter Schlafwirkung-away from keyboard - 0830 hohle schrippen und alles vergessen- away from keyboard - 0910 endlich invasiveinnahme, spiegeleier mit schinken - away from keyboard - 1111 treffe brumbrum und busbus- away from keyboard- 1220 umbrella, oh jeh, under my umbrella- away from keyboard


    schreibe weiter, oh jeh, kann aber noch keinen sinn erkennen- away from keyboard


    MFG :P-

    Genau genommen wäre der "richtige" Weg doch: Erst selbst schreiben, so gut man eben kann, dann hier Besprechungstext., dann Lektorat. Und dann hat man immer noch keinen Pfennig verdient.

    Der richtige Weg wäre das Werkzeug zum Schreiben in seiner Wirkung zunächst einmal abschätzen zu können! Dass ist Autorenentscheidung und damit seine/ihre eigene Rechtsentscheidung. Schreibe ich mit Bleistift und handschriftlich, oder übereigne ich mein Wissen und meine Gestaltungsabsicht auf ein elektronisches Medium (wie PC etc..). Du kannst dir sicher sein, dass ein mit Blut & Urin geschriebener Text, von jedem Gutachter seinem Autoren zugeordnet werden kann, aber Selbe gutachterliche Zuordnung ist eben per Übereignung an das Digitalmedium nicht mehr sicher (lediglich per Fingerabdruck auf Keyboard). Falls du nicht mehr den im Kunstbereich bekannten Umstand der Fälschungssicherheit einschätzen kannst, schau doch mal hier

    Mein Forumname -Ostelbe Sieben- bezieht sich auf die Ostuferseite der Elbe, die es schon seit tausenden Jahren gibt. Genauso wie die Oder und der Rhein (im dt. Süden die Donau), ist die Elbe seit tausenden Jahren eine natürliche Barriere. Mal waren die Flüsse sogenannte Grenzflüsse, zu anderen Zeiten wieder nicht! (Man kann Flüsse freilich auch fluxusmäßig, als einen für das Forum sehr fernen Kunstbereich bezwinkern).


    Mein Forumname soll also nichts mit irgendwelchen ideologischen Intendierungen des letzten Jahrhunderts, bis in jüngere Vergangenheit zu tun haben. Er soll also lediglich eine konkrete Ortsbestimmung darstellen (die auch für den Sitz des Verein's in Putlitz zutreffend sein würde) und damit auch auf die historische Sonderstellung des ehemals östlichen Deutschland's, mitsamt der kulturellen Sonderstellung bezug nehmen (die von Slawen-, Sachsen-, Hanse-, Wikinger-kriegen, bis hinüber zu Resultaten II. WK, DDR, Polen etc. ging). Und der Begriff vom -Sieben- ist sowohl als Zahl, als auch als Selektionstätigkeit gemeint, z.B. einer fiktiven Mannschafts-zuordnung, einer Schiffs-Nr. und dergleichen mehr. Als Nummer wollte ich auch eine klare und unverwechselbare Zuordnung zu mir einbringen.


    Als sogenanntes Toponym hat mich an der Flussbezeichnung als -Elbe- außerdem die sprachliche Verwandtschft zu sogenannten Elfen fasziniert, aber damit könnte ich wohl auf regionaltypische Besonderheiten des slawischen und kulturellen Altertums kommen, den wiederum viele Leute heutzutage gar nicht mehr kennen (Elf, Alf, Alp, Alb, Elb etc.). Die Elbe hat jedenfalls ihre Quelle in der heutigen CSR, ist also schon ziemlich lange slowakisch / slawisch transskribiert (vielleicht sogar etwas keltisch mitbestimmt). Ich wohne beispielsweise in Berlin-Spandau und hier hat man erst in jüngerer Vergangenheit archeologischer Ausgraben, slawische Siedlungsreste wieder aufgefunden, Selbes auch in Berlin-Köpenick. Zudem gab es in ex-Ostberlin eine 1921 gegründete Fabrik, die auch eine -wie auch immer bekömmliche- Schokoladensorte herstellte.


    Streit und Meinungsunterschiedlichkeit in der Sache halte ich für relativ normal, aber nicht mit zunehmenden, michbezogenen, abfällig gemeinten, persönlichen Bezugnahmen. Für normale Streitigkeiten an einer konkreten Sache, sind meine beruflichen oder literarischen Referenzen meiner Meinung nach zunächst auch nicht ausschlaggebend... Meine literarischen Veröffentlichungen und Stipendien sind außerdem auch zeitlich zu lange her, als dass ich mich aktuell und konkret für dieses Forum darauf beziehen und berufen wollte. Sie gibt es aber! Zu Meiner Forummitgliedschaft möchte ich mich also nicht nur als Literaturfan, mit literarischen Interessen, quasi als passiver Leser und Student, beziehen....


    Im Übrigen bin ich Berliner, als mein Alter würde ich mich eher mythologisch verstehen wollen (als Literat habe ich also in meiner Fantasie kein Alter) und freilich sind mir Kalender mit jeweils aktuellem Datum bekannt....


    Ich bitte hiermit also lediglich nocheinmal um Fairnis!

    ______________________________________________________________________________________________________________________________


    Ich akzeptiere dass einige Vereinsmitglieder Probleme mit Fantasieforumnamen bzw. Avatarnamen, bzw. ihren Bezugnahmeproblemen auf dahinter stehende, echte Personen haben. Ich bin aber nicht der Einzige der sich so im Öffentlichkeitsteil des Forum's (bisher) beteiligt. Ich habe im Verein meine persönlichen Daten glaubhaft gemacht und hinterlegt und außerdem ist die Zulassung von Avatarnamen für das Forum Vereinspolitik und -entscheidung, an der ich gar nicht Beteiligter bin. Während der Karenzzeit in Hinsicht meiner wirklichen, bisher meinerseits zurückgestellten Bewerbung um Vereinsmitgliedschaft, die nunmehr ca. 1 Jahr anhält, haben meine Zweifel eher zugenommen.

    Diese Zweifel kommen auch (nicht nur) aus eher technischen Problemen, wie zum Beispiel:


    a) auf welches literarisches Fachgebiet sich der Verein mit seiner Vereinssatzung eigentlich bezieht (Kunst vs. Literaturwissenschaft vs. Journalismus), sie seinerseits preferiert und Mitgliedschaftseignungen daraus herleitet;


    b) ob der Verein seine personenbezogenen Forumregistrierungen, sowohl für die Ver-gangenheit als auch Zukunft von wirklich gesicherten Glaubhaftmachungen der jeweiligen Bewerber abhängig machte und macht. Und


    c) wie sich der Verein die Copyrightbegrenzung der für die BT-Runden hochgeladenen Texte eigentlich vorstellt. Dies ist meiner Meinung nach schon technisch nicht zweifelsfrei und zudem ist die anonymisierte Zugriffsmöglichkeit auf diese Texte, schon wegen der zuvor besagten Forumregistrierungsmethodik des Vereins (z.B. Glaubhaftmachung per Telefon-bucheintrag und Ähnlichem) für Autoren und Autorenbewerber (Newcomer) meiner Meinung nach eher unsicher, als schützend.


    d) Nehme ich diese unklaren Situationen (a-c) progressiv hin, würde sich z.B. für BT-Runden-Beiträge ergeben, dass ich meinerseits angebotenen BT-Texten, eine ziemlich lange Ansprache zu Haftungsausschlüssen, bis hinüber zur Verfügung von Todes wegen anführen müsste, da der Forumbetreiber meinem Wissen nach diese Haftungsausschlussdeklaration bisher nicht machte und da selbst bei gutgläubig unterstellter Loyalität dem Verein gegenüber, zig anonymisierähnliche Downloadmöglichkeiten bestehen (auch die techn. Eigentumssituation zum benutzten Server, auf dem diese BT-Autorentexte schließlich dauerhaft gespeichert werden, sind mir unbekannt). Es ist auch kein Downloadzählwerk vorhanden! All dies zu (a-d) hielt mich bisher davon ab!


    Meinerseits versichere ich hiermit nocheinmal ausdrücklich den vertraulichen und nur auf mich persönlich beschränkten Umgang, hinsichtlich der meinerseits heruntergeladenen BT-Autorenbeiträge (sowohl für die Vergangenheit als auch Zukunft).


    Dass das vom Verein betriebene Internetforum gegenüber dem Verein eine rechtliche Sonderstellung einnimmt, bzw. einnähme (nach aktueller Einzelerklärung von Tom, in Doppelmoral, 19.6.2020), ist mir jenseits der im und für Internetforen bedingten Zustimmung zur Schriftform (§ 127 BGB), bisher eher unbekannt und meinem Wissen nach bisher auch kaum durch den Verein selbst in die Öffentlichkeit hinein erkennbar gemacht worden (auch techn. nicht, zum benutzten Server). Meiner Meinung nach ist dies wohl auch weniger so, denn der Verein bestimmt seinerseits wem er das rechtliche Aufsichtsrecht für sein Internetforum überlässt (z.B. Forumadministrator als Vereinsmitglied). Das soll aber kein Vorwurf an den Verein und seinen Mitgliedern, sondern zunächstmal eher eine technische und auch rechtliche Zuordnungsfähigkeit dieser Sonderstellung sein.


    Falls hier jemand fragt, warum ich solche Zweifel einbringe, dem Verein "aufschwatze" und dergleichen mehr, möchte ich mal grundsätzlich dazu einwenden, dass der Forumbetreiber seine Rechte anpassen sollte. Hilfe anzubieten, dafür aber nicht haften zu wollen, ist meiner Meinung nach eine ziemlich ulkige Gegenleistungsvorstellung! Auch dass sind keine persönlich gemeinten Vorwürfe, sondern rechtliche und technische Praxisprobleme, die der Verein digital regulieren kann. Wenn nicht, wird meiner Meinung nach i.d.R. zunächstmal seine Haftungsausschlusserklärung erwartet.


    Ich habe im Übrigen auch Verständnis für einen gewissen Chorgeist der Vereinsmitglieder, gegenüber Nichtvereins-mitgliedern, aber bittschön direkte Beleidigungsversuche zu unterlassen. Das Beleidigungsproblem lässe sich durch eine einfache Handhabung von auszusprechenden Rügen des jeweiligen Administrator's, vom Verein regulieren! Delegiert der Verein kein Rügerecht an den Forumadministrator, könnte man davon ausgehen, dass dem Vereinsvorstand sittliche Umstände eher egal sind und der Verein sich durch Unterlassung selbst an sittlichen Verwerfungen beteiligt(e). (Ich beziehe dieses Problem wirklich nicht nur auf mich, es ist mir in diesem 1 Jahr schon mindestens 5x, intensiv, auch gegenüber anderen Forumbeteiligten aufgefallen.)


    Zur Rechtsproblematik wann eine Beleidigung im Zuge einer Kritik zur Sache als herabwürdigende Schmähung und damit rechtswidrig einschätzbar wird, hebt das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 14. Juni 2019 Schmähungen die Person betreffend hervor, also Kritiken die sich von der Sache entfernt, nunmehr auf die Personen selbst beziehen und dann das jeweilige Persönlichkeitsrecht verletzen. Das Urteil kann auf Bundesverfassungsgericht unter deren Signatur: - 1 BvR 2433/17 - in deren Suchmaske eingegeben, eingesehen und von nicht kommerziellen Personen als .pdf kostenlos herunter geladen werden. Auszug aus der Pressemitteilung des Gerichts:


    "Nur wenn eine Äußerung der Sache nach allein auf die Diffamierung einer Person als solche, etwa im Rahmen einer Privatfehde zielt, kommt eine Beurteilung als Schmähung in Betracht; insoweit sind Anlass und Kontext der Äußerung zu ermitteln. Wenn die Äußerung hingegen – wie in der Regel – im Kontext einer Sachauseinandersetzung steht, bedarf es einer Abwägung, die die Bedeutung der Äußerung unter den konkreten Umständen des Einzelfalls gewichtet."

    ______________________________________________________________________________________________________________________________


    (P.S.: Nachstellung i.S. der Überschrift, ist als Ergänzung meiner persönlichen Vorstellung im Forum gemeint, nicht Stalking im Sinne des § 238 StGB)


    MFG

    Ich kann die Erfahrungswerte solcher Diskusionen oft nicht so abschätzen, der erste berühmte und mir bekannte Urheberstreit besteht immer noch zu: Shakespeare. Auch wenn man ihn heutzutage eh nicht mehr klären kann, könnte man an der Fangemeinde sehen, dass es um Prinzipien dabei geht. Der Streit betraf eben genau diese unklare Lücke zur Druckergilde, damaliger Drucklizenzen etc... Demnach ist es nicht richtig, dass das Problem nur unbekannte Autoren betraf. Das Werk Shakespeare, im heutigem ihm zugewiesenem Umfang, wurde tendenziell auch erst nach dessen Tod bekannter. Also: Vieles solcher Probleme geschieht ebend auch erst nach dem Autorentod von soge-nannten Erbschleichern... und genau dass ist das Loyalitätsproblem, ein Autor der nicht weiß dass seine Ideen geklaut werden, geklaut wurden, dass es sogar Kaperbriefe und ganze Pirateriehorden in diesem Markt gibt, was soll der denn machen. Das Urheber-recht, wird eben leider rechtlich und gesetzgeberisch weniger scharf gehandhabt, als das Patentrecht, denn für Patentsicherung gibt es ja immerhin ein Amt.

    Das Problem in Digitalform von Büchern und dergleichen mehr, beginnt meiner Meinung nach schon damit, dass man als Autor mit dem Digitalversand eines noch unveröffentlichten Skripts bereits seine Verfügungsgewalt über den eigenen Text ein wenig, ein Stück weit aufgibt, quasi oft unbewusst an die fiktive Digitalge-meinde verschenkt. Dass ist also schon eine Art Loyalitätsentscheidung, die Verlage / Lektoren etc. früher damit bezeichneten, dass sie für ungeforderte Text- und Literatureinsendungen nicht haften. Quasi ein allgemein bekannter Haftungsaus-schluss, der nur für die neueren Digitalformen eine etwas andere Tendenz bekäme. Wenn ich als Autor selbst ein Buch in Digitalform veröffentlichen wollte, müsste ich berücksichtigen, dass ich selbst mit Verschlüsselungsmethodiken und dergleichen mehr, meine eigene Verfügungsgewalt reduziere, weil das typische der Digitalform nunmal ist, dass es zu jedem Schlüssel auch einen Einbrecher geben könnte. Und dies ist im Digitalmedium manchmal nur eine Frage der Technik, die sich schon Morgen geändert haben kann.

    Was hat jetzt ein Swingerclub mit BDSM zu tun?


    Ich empfehle ein Zitat von Dieter Nuhr, welches darfst du dir selber heraussuchen

    Oh mamamia, mir ging es um ein Aktualitätsupdate, im wahrsten Sinn des Wortes Date, im Sinne vom Datum, ich lebe nicht mehr in Zeiten Hermann Melville's. Und ich glaube dass just dies auch niemand anderes der Vorredner tut, allein schon durch die Tatsache von Swingerclub's sich einiges deiner Vorworte wie von Zauberkraft erledigt. Dass war aber kein persönlich gemeinter Einwand.... du kannst dich freilich auch zu entsprechenden Parkplatzorgien einfinden.... auch daran gibt es überhaupt kein Geheimnis... Und einen Dieter Nuhr kenne ich überhaupt nicht

    Mr. Seven, dein selbstgefälliges, unreflektiertes Geschwurbel kommt hier in fragwürdiges Fahrwasser. Eine Debatte zu sexuellem Missbrauch (eh schon eine seltsame Bezeichnung) ist kein Beitrag zu diesem Thema hier.


    Joachim, ich glaube, es handelt sich um eine Sie.

    Und sie zeigt mit dem Post, welche Klischees sich um das Thema BDSM ranken.

    Vorurteile durch Falsch und Nichtwissen.

    Vielleicht wird jetzt verständlich,warum ich auch aufklären möchte.

    Ich gestehe noch nie einen Swingerclub besucht zu haben und die Debatte im Bundestag hatte ca. 1 Stunde Verspätung. Für den Debattentitel im Bundestag bin ich zudem nicht verantwortlich und selbst wenn ich eine Frau wäre (was ich nicht bin) ist es doch typisierend für den Autor, die Unterscheidbarkeit des echten Lebens, auf sexuelle Typisierungen reduzieren zu wollen.... Anyway was die Literatur so alles beabsichtigt... wir reden hier von Mensch zu Mensch...

    Gibt es außer mir noch jemanden, der hofft, dass sich in diesem Bereich durch den Einzug des Digitalen etwas ins Gute wenden kann?

    Du befragst: -etwas- ins Gute wenden kann, ja! Ich bin auch hin und her, hinsichtlich der Komplexität dieses ETWAS. Vor allem brachte das Internet die Erleichterung von Wissensrecherchen, wenn ich nur daran denke, was früher für Aufwendungen in Bibliotheken erforderlich werden konnte. Der dynamisierte Meinungsaustausch, insbesondere hinsichtlich der Autorenpraxis, aber auch von Verlagspolitiken, Rechtspraktiken, Vertragspraktiken etc., hat sich meiner Meinung nach ein wenig zum Guten gewandt.


    Bei der Veröffentlichung von Newcomern besteht möglicher Weise aber weiterhin eine ernstnehmbare Hürde, nämlich die durch kommerzielle Verlagsinteressen aufrecht gehaltene Hürde, dass Verlage i.d.R. die volle Abtretung aller editoralen Verbreitungs- und Veröffentlichungsrechte des Copyright'es an sie verlangen. Dass ist deren typisches Geschäftsmodell.... Ich glaube (weiss es allerdings nicht im Detail und in der aktuellen Gegenwartspraxis) man müsste vermutlich mal einen Rechtsanwalt dazu fragen, ob -wie erwähnt- der Newcomer sein Autorenrecht hat, von einem Verlag die Copyrightbegrenzung (Ltd.) auf z.B. 1000 Exemplare hat und wie er/sie dies denn durchsetzen könnte.

    P.S. heute ist für ca. 14.20 Uhr auf Phoenix (TV) eine Rededebatte im dt. Bundestag zum Thema: "Sexueller Missbrauch aktiv bekämpfen angekündigt" (sex. Freizügigkeit vs. sex. Missbrauch), ist freilich Politik und keine Kunst und vermutlich geht es wie oft üblich eher um Kinder- und Jugendschutz, wie am Beispiel J. Assange und Schwedengesetzen kann schon die Kondomnutzung zum Fetisch, nun wiederum der Justiz werden (ich meine aber nicht die Kondome in deinem Text).

    Also eher so und den Rest ins Nachwort?



    .....Wahrscheinlich würden sie bei einem Psychiater enden. ....

    Wahrscheinlich ist Vieles ok in dem (aktuellen) Vorwort, aber wahrscheinlich verfängst du dich in einer Art Belehrsamkeit, die eben das Problem schon am Buchanfang markiert. Und zudem ist das Vorwort in vielen Teilen wissenschaftlich motiviert, das wollen viele Leute erst gar nicht. Die wollen bumsen bis es quietscht....


    Du sprichst auf freiheitsgesinnte Sexualmoral an, wogegen Teile der Psychiatrie in der Vergangenheit gegen solche Freiheitsgesinnungen instrumentalisiert wurden (Stichwort Psychiatrie Gerichtsgutachter, Vormundschaftsgerichte, Transsexualität etc.). Du gebrauchst aktuell aber immer noch den Psychiater als quasi negatives Gesellschaftsindiz, obwohl die sexuelle Gleichstellung dejure (wie immer man das auch sonst so nennen mag) aktuell und hierzulande doch schon ziemlich liberal ist. Es wär doch prima, wenn du den Psychiater in deinem Vorwort eine positivere Gesinnung geben könntest, nämlich dass es tatsächlich ernsthaftere Bedenken in deinen auf die Sexualität reduzierten Gesellschaftsansprüchen gibt und dass es eben nicht so ist, dass die Menschheit von früh bis spät affengeil wäre, dass ist wohl nur ein bestimmter Teil im Gehirn..


    Freilich ist ja tatsächlich so, dass dein Vorwort so Pi x Daumen noch vor 40 Jahren das Buchverbot, Index katholische Kirche, Jugendindex etc. bedeutet haben könnte. Aber doch nicht mehr in der Gegenwart.... Verstehst du was ich sagen will, deine Belehr-samkeit selbst stellt dir ein Bein und mich, muss ich sagen, überzeugt sie auch nicht (aber dass ist nochmal was anderes).


    Ich erwarte nicht, dass sie anschließend das Buch beiseitelegen und alles Gelesene ausprobieren. Wahrscheinlich würden sie bei einem Psychiater enden, der sie vor der Klappse, dem Gefängnis, Selbstmord, oder auch dem Fetischtod bewahrt. Vielmehr geht es darum, egal welche Neigung oder Fetisch jemand hat, diese zu tolerieren, damit die betroffenen Personen ihre Neigungen nicht mehr aus Angst vor Ablehnung vor der Gesellschaft verstecken müssen.

    Vorschlag! Ich habe dem Psychiater nun im Nebensatz eine Gesinnung hinzugegeben und ich finde das Vorwort in der Kürze viel besser, ich als Leser ginge unvorbelasteter in deine Erzählung hinein.