Beiträge von Ostelbe Sieben

    @Ostelbe

    Stell dich einfach noch einmal vor, aber richtig, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben. Dann kannst du meinetwegen auch darüber reden, dass wir auf einer Hohlerde leben und es entwickelt sich eine lebhafte Diskussion, jenseits von Beleidigungen und Unterstellungen.

    oioioi, nochmal vorstellen ? "Mit wem wir es zu tun haben?" Es genügt mir respektiert zu werden undzwar nicht deswegen weil ich Autor bin oder gewesen bin, sondern ganz einfach nur damit, was ich hier als meine Meinung preisgebe. Ich steh nicht so auf Establishment und um mehr gehts hier offenbar oft auch gar nicht als um Besserwissereistreitigkeiten im Oberlehrerton... Ich habe mitlerweile auch eher gemerkt, dass die Vorstellungen dessen was Literatur sein kann, doch (meiner Meinung nach) hier ziemlich konservativ sind. Ist perse nichts schlechtes, aber nicht so mein Rubrikon.... ja und Horst-Dieter, dass mit der Hohlerde verstehe ich mal als einen zynischen Scherz, es passt wohl ganz gut zum ausgekehrten Melonentorso ala Helloween. Peace.

    Einen freundlichen Rat an dich, prüf doch mal vorher deine Unterstellungen nach deinen eigentlichen Absichten! Mit Analyse brauchst du mir nicht zu kommen, vielleicht bin ich sogar noch älter als du....

    Ich habe Dir nicht die Feindschaft erklärt, ich habe lediglich eine Diskussion beendet, die zu nichts führt. Ich habe zu diesen Debatten schlicht auch nicht die Zeit.

    Ich auch nicht, aber von Feindschaft habe ich auch nicht geredet, der Anwalt wirft für solche Twist's ein: Da hat sich wohl jemand im Ton vergriffen, dass ist nicht justiziabel, nur eine freundlich gemeinte Ausfmerksamkeit.....

    Das sagt der Richtige zu den Umgangsformen und dem Respekt.

    Werd' doch mal konkret, wann bin ich dir gegenüber respektlos gewesen? Dass ist doch ne Fatamorgana von dir. Und ungeachtet dessen, ich habe aus diversen solcher Probleme, auch schon freundlicher Weise alle meine Beiträge unter meinem vorherigen Forumname gelöscht

    Peace: Ich habe vergessen!

    Wenn Ostelbe diskutieren würde, wäre es in Ordnung. Er diskutiert aber nicht.

    Schon wieder so eine ... Unterstellung Horst-Dieter, man tauscht Meinungen aus und in der Regel gewöhnlicher Umgangsformen verstehe ich es so, dass wenn man schon jemand persönlich angeht, dann bitte auch stehen bleiben und sich bitteschön auch Mühe und Respekt aufbringen, dem anderen Part angemessen zu antworten. Ich bin auch der Meinung, dass die Umgangsformen hier doch arg gelitten haben. Es bekommt etwas oberlehrerhaftes und ich glaube auch immer mehr, dass dies vom salzburger Duo kommt...

    Und so besonders aggressiv fand ich seine Antwort auf Herrn Ostelbe auch nicht. Das klang sehr moderat.


    Ja, es haben Teilnehmer das Forum verlassen. Aber ich denke, die sind nicht gegangen, weil sie mit dem Stil eines oder einer einzelnen nicht zurechtkamen.

    Doch Anja, die sind wegen des Stil's im Forum gegangen und auch ich war schon mehrmals kurz davor.... Literaturforen sind nunmahl keine Oberlehrerveranstaltungen, sondern sie sollten wohl etwas freigeistiges bieten, wer Juraexamen schreiben will, sollte sich vielleicht in Juristenforen anmelden....

    Schreiben ist meiner Ansicht nach immer auch Werben um den Leser.

    Wohlmöglich, Anja, gibt es aber auch ziemlich weit auseinander stehende Erwartungshaltungen im Medium der Literatur, manche Anliegen bestehen vielleicht einfach erstmal nur darin, diesen Gewohnheitstrott berühmtberüchtigten Hamsterrades nicht nur infrage zu stellen, sondern ihn wohlmöglich auch durchbrechen zu wollen (z.B.: Fehlerintelligenz)!

    Ich meine mich an diverse Bitten anderer Forumsteilnehmer zu erinnern, die Dich immer wieder aufgefordert haben, Deine Gedanken beim Schreiben etwas zu strukturieren und Dich klar und verständlich auszudrücken.

    Ich kenne diese Bitten erst gar nicht und gewiss wäre die Formulierung der "Bitte" auch übertrieben. Dass ist es hier leider, Anja, von beginn an seichtes Anfeindungsgefühl.... falls du dich noch an die ellenlange Debatte um meinen Vorstellungstext erinnerst, den ich wieder raus nahm... Vergessen.... Zur Tilgung habe ich nun bereits den Forumname geändert. Wenn ich Psycho habe, kannst du mir glauben, gehe ich zum Arzt Psycho werd' ich mir in dem Forum aber auch nicht antun. "I should not dare" (Emily Dickinson; 1830-1886) :bier

    Darth Vader hätte jetzt gesagt: "Ich finde Ihren Mangel an Glauben beklagenswert."


    Ziemlich vermessen, wenn man glaubt, dass die Natur und das Klima durch immer mehr Umweltbelastungen ungeschoren davonkommt und sich durch Millionen/Milliarden von Verbrennungsmotoren unbeeindruckt zeigen wird. Hinzu kommt noch der fahrlässige Umgang mit Chemie (Pestizide usw.).

    Das Gegenteil trifft zu, hasst du falsch gelesen, ich glaube ebend nicht.... und in der Wissenschaft der Mathematik beginnt dass was du konkret aufführst mit der Mengenlehre: eine Menge X besteht aus diversen Teilmengen Y

    Wenn Du nicht möchtest, dass wir Dich verstehen, warum schreibst Du hier dann überhaupt etwas?

    Ich verstehe diese Unterstellung schon in kausaler Folge nicht, die Annahme ist in sich paradox! Ich schreibe hier freilich nicht, weil ich nicht verstanden werden will....., ich bin aber nicht zwangsweise gegenüber Jedermann fähig Konsens herzustellen, muss man eigentlich (meiner Meinung nach) auch nicht erklären.... Ok, ich nehme dein Frageinteresse trotzdem 'mal konstruktiv auf. Wer ist denn hier bitte Wir? Versuchst du nicht schon mit dieser Gesellschaftsmotivation des Wir eine Mehrheitsproblematik darzustellen, die du selbst aber gar nicht erklärst? Ich könnte freilich positiv annehmen, dass mit dem Wir, die Mehrheit der 42'er Autoren gemeint sind. Ich selbst habe eine solche Abstimung zu einem konkreten Problem hier aber noch nie erlebt, telefoniert IHR etwar im Hintergrund? Trag' ich nen scharlachroten Buchstaben, ne Häftlingsnummer auf dem Rücken, ne weiße Kapuze über dem Kopf???

    Die Arbeit liegt beim Schreibenden. DER will nämlich anderen etwas mitteilen, und deshalb sollte er sich mit seiner Mitteilung auch die größtmögliche Mühe geben.

    Kann man wohl divergierender Meinung sein, weil, wohlmöglich liegt auch Arbeit beim Rezipienten. Die Mission, der Missionar und das Missionieren treffen schon stilistisch nicht so ganz meine Überzeugungen.

    ... Und das bedeutet auch: Auf sie einzugehen. Sich verständlich auszudrücken, statt zu schwafeln.

    Nunja was meinst du mit "schwafeln"? Ich kommuniziere, und befinde mich meines Wissens nach nicht in einem Lexikon, in dem bereits alle Seiten beschrieben sind. Ich will nur einfach nicht so ganz glauben, dass dieser Ordnungsgong freundlich gemeint ist. Warst es nicht du, der 2x einen Thread aufmachte auf den ich dir antwortete und du dies ignoriertest? Was heisst hier "freundlich", etwar Ignoranz? ich habe dir gegenüber bisher versucht fair zu sein, nicht mehr und nicht weniger. "Schwafeln" ist in meinem Wortschatz eine pejorativ gemeinte Vokabel.


    Ich habe einfach die Meinung, dass gemeintes Problem ebend nicht überwiegend menschengemacht ist, wo ist das Problem? Die Mission, der Missionar und das Missionieren sind halt nicht so ganz meine Überzeugungen!

    Es lässt sich auch schwer mit Vermummten reden, die nur auf Krawall aus sind.

    Nee Horst-Dieter, ich bin hier weder vermummt, noch auf Krawall aus, du hast damals nicht auf meine dir gemachte Troll-Einwendung geantwort, war nur ein Beispiel, Schwamm drüber..... ich verkrafte es, wenn mir fremde Leute Witze auf meine Kosten machen. Aber nicht in regelmäßig wiederkehrend anderer Erscheinung!

    Nein, ehrlich gesagt weiß ich bei Deinem Beitrag an diversen Stellen nicht, was Du meinst.

    Nunja Dr. Anja, in der Kunst des 20. Jh. ging man nicht mehr vom belehrenden Gestus des akademischen Künstlers aus, sondern eher dem Gegenteil, man überließ den Freigeist auch den Interpreten bzw. Rezipienten. Er durfte sozusagen denken was er wollte... Ob man dass auch auf Literatur übertragen kann, ist eine Frage der Literatursparte, ich bin kein Erzähler z.B.. So ungefähr, glaube ich schon, dass man das verstehen kann (wenn man denn will) und falls eben nicht wäre es wohl beiderseits förderlich, dass du einfach sagst was du nicht verstehst. ist doch eigentlich gar nicht so schwer. Soll ich etwar erraten was du nicht verstehst?

    Hallo JoAchim,


    Überzeugungen dass es soetwas wie einem eklatanten Klimaeinschnitt gibt, musst du mich bestimmt nicht, dass ist nicht mein Ansatz, aber ich bin etwas misstrauisch was diesbezügliche Wissenschaftler angeht; ich glaube ebend weniger, dass dies überwiegend menschengemacht ist, dass hat meiner Meinung nach auch wenig mit Verschwörungstheorien zu tun (wie es vielleicht Horst-Dieter mutmaßt). Nehmen wir mal an dass die schon seit der Bibel codifizierten Katastrophen, im kleinen auch nach dem Jahre 0 (Chr.) weiter bis mindestens zum Mittelalter gingen (allerdings eben wie die sog. kleinen Eiszeiten in großen Zeitabständen, die nicht von einer Generation erfassbar und erlebbar waren), aber die damals christliche Geistlichkeit aus ihrem beherrschenden Gottesbild heraus, solche Katastrophen als sogenannte Strafe Gottes interpretierten, sich also in dieser christl. Logik hätten schuldig und sündig fühlen müssen; ..... nehmen wir mal für die Neuzeit an, dass mindestens in der NASA exaktere Daten von planetoiden Zustands- und verifizierbaren Feststellungskriterien, z.B. zur messbaren Sonnenaktivität, zu den schwankenden Erde-Sonne-Abständen, Ellipsen, kosmischen Gravitationseffekten etc. vorhanden sind (was vielleicht schon deswegen wage ist, weil es wenig Öffentlichkeitsinteresse dazu gibt), so ist es für meine bisherige Annahme doch auffällig genug, dass auch bei Wissenschaftlern zu den Ursachevermutungen viel Spekulationen dabei sind. Sie haben auch erst seit den Computern wirklich die Möglichkeit von Wetterprognosen mit hoher Wahrscheinlichkeit. In der Stratosphäre waren sie bisher auch wirklich nur sehr selten (z.B.) Ich weiß auch gar nicht was daran tragisch sein soll, dass die Menschen diesbezüglich riskant leben und selbst gegen einen Kometeneinschlag bisher noch sehr wenig tun können. Uns wird halt nur aufoktroyiert, es gebe eine zuverlässige Kontrollinstanz die alles im Griff habe (es hat zwar gar nix damit zu tun, aber auch das Märchen kennen wir schon von der Finanzkrise, die es im Übrigen 100 Jahre zuvor schon einmal, mit drastischeren Wirkungen gab) Mit dem menschengemachten Märchen von der Klimakatastrophe lässt sich (wie gehabt), sonderbarer Weise auch viel wirtschftsrelevante Innovationspolitik verkaufen (falls dies noch niemanden auffiel), wie ein willkommener Innovationsmotor.

    Ja freilich ist dies alles spekulativ, ich glaube aber zum Beispiel auch, dass die Wissenschaftler noch nicht mal die enormen Blitzentladungen in der Stratosphäre wirklich begreifen.....undundund die Bundesregierung legt jedenfalls besonderen Wert auf ihre Feststellung, dass die Ursache für gemeinten Klimawandel menschengemacht ist, wozu denn nur, es passt so perfid in das christliche Weltbild der Strafe Gottes.... und auch deswegen find' ich diese Zuweisung bisher nicht überzeugend....

    .....Blizzard, das fümfbeinige Pferd....

    Hallo Sternimperator, warst du auf einem Knabeninternat? ist schon traurig deine Geschichte und so völlig abgekapselt von runde Frau!


    Ein Pfährt mit flünf Bleimen verbliebte sich in keine Klönigin, die keine Klönigin bließ sich nicht beintucklen von Pfährt mit fünf Bleimen...



    Also bei mir stößt der Demonstrationssport mitlerweile auf Abneigung, in Berlin (wo ich wohne) scheint sich das zu einem Volkssport zu entwickeln.... Dennoch, das Engagement in der Klimasache find' ich begrüßenswert, mich hat die emotianal ergreifende Ansprache dieser Greta vor der UNO imponiert, aber ich glaube tendenziell weniger davon, dass diese bedrohliche Klimaentwicklung wirklich überwiegend menschengemacht ist.... meiner Meinung nach jedenfalls strittig (ohne hier Fürsprecher von AFD-Populismus sein zu wollen). Mal schauen, was die einjährige Expedition der Polarstern an fundierten Erkenntnissen hervorbringen wird? Wer z.B. schonmal Wüstenlandschaften gesehen hat, kommt auch nicht auf die Idee, dies sei menschengemacht, die Bedrohung durch Wüstenwanderungen ist ungefähr so alt, wie sich die Menschheit erinnern kann..... das kollektive Gedächtnis in Schrift und Historie und insbesondere auch das Christentum, verdrängte nur leider sehr gerne Katastrophen. Möglicher Weise gab es mit nahezu wiederkehrender Regelmäßigkeit immer wieder durch die Sonne verursachte minimale Erhitzungen von wenigen °C, magnetische Polumkehrungen von gigantischen Ausmaß werden in der Wissenschaft z.B. auch diskutiert, aber mit bisher völlig ungewissen Resultaten. Schon für die frühe Völkerwanderung der Nordeuropäer in Richtung Süden (z.B.: Kimbern; https://de.wikipedia.org/wiki/Kimbern) kommen eklatante Temperaturschwankungen mit Erntekatastrophen, oder vergleichende Ursachen in Betracht. Da hilft nix Demo, glob ich nicht. Sauberere Luft, ok! Eigentlich sollte man annehmen, dass all das Geld was z.B. die NASA für Kosmosexperimente bisher ausgab, doch etwas mehr belastbare Erkenntnisse bereithalten sollte. Bisher wohl Fehlanzeige, oder einfach nur bewusstes Verschweigen? Wer sich an die 60'er, dem Wettkampf auch um die ideologische Eroberung des Kosmos erinnert, weiß um welche gigantischen Geldmengen derartige Kampagnen eigentlich kreisen. Insofern glaube ich, etwas Skepsis dürfte auch gegenüber Wissenschaftlern angebracht sein.

    Meine erste Literatur schrieb ich im Auftrag der Schule, Schulaufsätze sozusagen. Damals dachte ich noch mir selbst etwas beweisen zu wollen. Heut' weiß ich nicht mehr wozu die ganze Arbeit, diesen Seelenstriptease, diese Totgeburt von Leidenschaft ....

    Bei mir war es so mit der Literatur, ich habe zuerst gehört und erst dann gesprochen, ich habe zuerst gelesen und erst dann geschrieben, ich hatte Helden bis mein Ego sie langsam zu deformieren begann. Es gibt immer noch hervorragende Literatur, sie zu finden ist aber nahezu

    das aufwendigste an der Literatur, der Standfestigkeitstest des Vorbildes. Ich konnte keine Akazie von einem Birnbaum unterscheiden, obwohl mir auch dass aus einem bestimmten Blickwinkel gesehen, noch heute ziemlich hanswurst ist, genauso wie dein Kreisradius von dreihundertundsechzig Grad auf dem Papier. Hätte mir den Unterschied jemand versucht zu erklären, ich weiß wirklich nicht ob ich es hätte verstehen wollen. weil es wohl so ist, dass die Jugend immer blöder wird, um so intelligenter sie sich auszudrücken versucht. Sie hat kein Raffinement, pupst in den Lift und flitzt davon wie Kujoneure. Mir wird Übel bei diesem Blutegelsozialismus. Ich habe in meiner

    Kindheit nie Klingelstreiche gemacht und schon damals verächtlich über all diejenigen gedacht, die sich von den Eltern einen Taschenrechner gewünscht haben. Schon damals war es die überwältigende Mehrheit derjenigen, die an das Märchen vom Taschenrechner glaubten. Das Resultut wartet in solchen Sachen relativ lange, in diesem Fall so ca. 40 Jahre mit dem Versprechen der ewig besseren Zukunft. Stiege die Sonne nun um den Berg, oder der Berg um die Sonne???


    Heut' piepst die Jugend mit ihren Wünschelrutergeräten und sieht die Bäume vor lauter Landschaft nicht mehr. Wenn es denn wenigstens Hochmut wäre, der von eh her der Jugend reserviert ist...... Merke: es gibt kluge Intelligenz, die meiste Intelligenz ist von eh her aber seelenlos und völlig dumm. Merke: der Zweck von Wettbewerben ist nicht das Siegen, sondern das Gewinnen (ein schon rein linguistisch bedeutsamer Unterschied,,,,,) Mein Credo: Der Wahnsinn der Menschheit braucht keine Zeit (Dostojewski, Gogol, M. Foucault....), dystopisch ist die Gegenwart selbst, ja und freilich ist das immer eine Frage der Perspektive, eine Frage des Standpunktes, eine Frage der Teilhabe! Wem will man dies nur noch als Infragestellung unterjubeln, einem ausgekehrten Melonentorso?


    Letzte Woche, glaube ich ungefähr, habe ich einen Antiwerbeclip im TV gesehen, eine Familie in einem alten Opel Kadett simulierte durch Pieptöne beim Abbiegen und Rückwärtsfahren, die "Schöne neue Welt" es kann auch eine Simulation der "Pforten der Wahrnehmung" gewesen sein (diese Unterstellung ginge aber wohl zu weit).... Ich weiß nicht wie ich mich zwischen Authismus und Gesellschaft entscheiden werde, ich tendiere in dieser dümmlichen Abwägung aber eher gegen die Gesellschaft, in der Gewissheit, dass die Gesellschaft (sollte es sie überhaupt geben) eine Zwangsjacke, eine Pelopssimulation, ein ganz übles Tantalosexperiment ist und ich mich in ihrer Geiselhaft befinde. Als Autor könnte ich mich dieser Konstellation nur notwehrartig erwehren, quasi den Spieß umdrehen und zum Geiselnehmer meiner Worte werden; so on, why not, :clown

    Ich sehe keine monokausale Ursache. (...) Auch ich habe festgestellt, dass es immer schwieriger wird, eine vom Mainstream abweichende Meinung zu vertreten. Wagt man es, eine gegensätzliche Meinung zu vertreten, ist man entweder unsensibel, unmoralisch oder unethisch. Nach dem warum wird gar nicht mehr gefragt. Hakt es da irgendwo, wird die Toleranz, die von anderen eingefordert wird, einem selbst nicht zugestanden. (...)"

    Ja Sternenimperator, so ist dass wohl, die Abwesenheit der sogenannten Aura der Diskutanten im Netz, kann viele Negativseiten menschlicher Charaktere hervorbringen. Feigheit, Heimtücke etc (um nur die signifikantesten Übel zu nennen), aber insbesondere diesen gekränkten Narzismus, den ich persönlich schon deswegen pervers finde, weil insbesondere -in sagen wir mal Akademikerkreisen- Narzismus als Krankheit diffamiert wird. Ich würde sagen, dass viele Leute einfach ncht mit ihrem Narzismus umgehen können, ja sie leugnen ihn sogar selbst, weil er ja seit spätestens S. Freud ein soziales Übel sei. Dass lernen die Leute vielleicht erst über die sozialen Medien, insofern vielleicht sogar ein Hoffnungsschimmer.... Manchmal finde ich diesen Narzismus auch unerträglich, er wird nur noch schlimmer wenn er kaum noch als Narzismus erkannt wird, weil er sich bereits verkapselte.... Habt mehr Mut für euren Narzismus, ihr müsst ja nicht gleich Egoshooter sein... Selbst dass würde ja noch gehen, wenns spannend wird, kneift die Mehrheit hier aber einfach....


    Beispiel: Horst-Dieter, ich bin nicht beleidigt dass du mich hier Forum-Troll genannt hast, aber es ist nicht mein Stil jemanden in die dumme naive Ecke stellen zu wollen, seine Erwiderung bzw. Einlassung aber dann einfach zu ignorieren. Niveaulos, if you know what i mean....


    Beispiel vom Politoffizier, das Tom: "Aluhut" und Arschlocheskapaden, dass ist Niveaulos, if you know what i mean. Wenn ich darauf im berliner Slang antworten würde: "Mach den Arsch zu es zieht", würde man schnell merken dass sich deine Arschlochdebatte ungefähr auf Rekrutenniveau der Bundeswehr abspielt. Einer Frau kannst du diesen Schwachsinn schon gar nicht mehr anbieten.... Nunja vielleicht reden wir auch bald auf Hurenniveau, so wie es Alex hier grad in die Runde einbrachte....


    Leute, Leute, es gibt doch nichts Verlogeneres als der Smalltalk unter Nachbarn. Überdies frage ich mich ernsthaft, was ihr in Internetforen sucht, wenn in eurer realen Umgebung alles so doll ehrlich ist.

    Ja Nifi, stimme ich dir voll zu; Heuchelei aber auch Ignoranz sind wohl Umgangsformen die man ertragen muss und vielleicht erträgt man sie sogar besser, als wenn die noch perversere Distanzierungsform des Zynismus hier im Forum um sich griffe. Und Nifi, ja, hier im Forum wird geheuchelt, checken, ausloten etc... und ab ins Schuhkartönchen der Rubriken.... die Angst vor Respektverlust vielleicht mal etwas nicht dem Mainstream der Kunst- und Kulturlandschaft entsprechendes anzubringen, ist hier wohl leider groß. Völlig kontraproduktiv für Freigeister... Schaut eben eher nach ner Verkaufsausstellung aus, als nach einem offenem Literaturforum.... Biedermeyer ala Merkel... Freundlich in die Kamera heucheln... if you know what i mean. (Ist so g'rad mein Eindruck)

    Dass mir bekannteste Beispiel sind die Dumas', die sollen für ihre Erfolge aber auch zig Schreiberlinge und Rechercheure angestellt und vermutlich auch bezahlt haben. Tja und ihr Konzept und Erfolg zeigt, die Romane werden auch noch nach 200 Jahren gekauft. Die U- und E-Mauer von sogenannter ernster Literatur und Unterhaltungsliteratur wird wohl schon seit Mauerfall lockerer, ist letztlich aber wohl Geschmackssache. Ernste Klassiker kann man wohlmöglich auch heut kaum noch schreiben, sowas wie Dostojewski, Mann's, Flaubert z.B., vielleicht sind sie in ihrer Ernsthaftigkeit auch überbewertet.... Solche Serienfiguren wie die Emma-Figur brillieren andererseits dadurch, dass sich an ihr viele Autoren, über 200 Jahre abarbeiteten, oder z.B. auch Marlowe als Krimi-Figur, ist vermutlich kein zufälliges Phänomen für diejenigen die sich mit dem Marlowe-Phänomen (alias Christopher Marlowe) mal beschäftigten. Ich meine es gibt das serielle Festhalten, auch aus anderer Perspektive; wie geht ein Autor mit einer bekannten literarischen Figur um, Mythologisierung etc....


    (Für's Protokoll Frau Vorsitzende - Anja, ich hatte das Gefühl als bauten sich irgendwelche sich steigernde virtuelle Mauern auf und habe heute 4.9.2019, alle meine vorherigen Beiträge hier im Forum gelöscht und für einen Neustart auch meinen Forumname geändert.)

    Wäre ich Mauertänzer, oder der Kongo selbst der die Schimpansen von den Bonobos (i.S. der geneologischen Ursache) offenbar natürlich abgrenzte (Schimpansenkrieg, o.g. Link), nunmehr also den Osten interpretierte, würd ich sagen Böhmische Dörfer (Dörfer der Boheme), weiß aber nicht ob Tiroler Tradition zufolge, Prag z.B. jemals katholische Fensterstürze sah.... Also nur mal als Beispiel europäischer Liberalitäten: sowohl Polen als auch die Tscheschen (sorry falls translit. Fehler) haben längere Demokratiegeschichte als die Räume in denen Deutsch gesprochen wird...., sind aber beide (für das 20. Jh.) Opfer des Münchener Abkommen's geworden, erst gar nicht zu reden von der Skepsis gegen die Alpenfestung. Will der liberale Freigeist über diese (heute nur noch virtuell gedachte) Mauer, muss er sich glaube ich was anderes einfallen lassen, die letzten Landtagswahlen sind leider Beweis genug dafür. Schöngeist & Philosophie, Parallaxen ohne Ziel (reimt sich sogar).....


    P.S.: Was heißt Befreiungsobzessionen, Knute, Knutsgilde oder auch Knutschfleck: die Liberalisierung in Gebieten der z.B. von Uwe Kolbe als Sowjetische Kronkolonien bezeichneten Gebiete, begann schon mindestens seit 1987 auch von Innen, z.B. per Sputnik, also ausgerechnet sowjetischen Journalisten. Auch dass will aber aus welchen Feindbildern heraus auch immer, im Westen entweder niemand wissen, oder schlichtweg nicht glauben. Der Sputnik war im gesamten ex-Ostblock bestellbar und käuflich erwerbbar.... (Dass nur fürs Protokoll)