Beiträge von Anja

    Hallo Tom,


    Zitat

    Ich habe wirklich, wirklich große Angst gehabt, daß die etwas ... traurigeren Szenen zu stark herausgrätschen und/oder die Grenze zum Klischee überschreiten, aber die Resonanz bisher stimmt mich diesbezüglich sehr fröhlich. Und das mit dem distanziert-lapidaren Understatement hast Du schön gesagt.


    Für mich war es gerade der Wechsel zwischen den emotionalen Ebenen, die Dein Buch zu dem machen, was es ist.
    Keine Komödie ohne ernsten Kern und keine Tragödie ohne komische Elemente (das eine kann zur Satire oder, was ich wirklich furchtbar finde, zur rein oberflächlichen Comedy werden, das andere kann ins Rührstück abrutschen).
    Du kannst ganz zufrieden mit Dir sein, ich wäre es an Deiner Stelle zumindest :strauss


    Hm. Ich sehe gerade, das war jetzt leicht missverständlich, denn natürlich ist Dein Roman AUCH satirisch. Aber eben nicht nur ... ich hoffe, Du verstehst, was ich sagen wollte ;)


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo,


    da kommen ja doch einige Antworten zusammen.
    Insgesamt, wenn ich mal so einen Zwischenstand referieren darf :), hören die meisten von uns Hörbücher wohl dann, wenn sie keine Zeit zum Lesen haben, die Zeit aber trotzdem nicht völlig ohne Bücher verbringen wollen.


    Ich selber mag Hörspiele mittlerweile nicht mehr ganz so gerne. Als Kind hatte ich viele, oft auch zu Büchern, die ich vorher gelesen habe.


    @Barbara: Wenn es Dich interessiert, dann geh doch mal auf die Homepage der "Deutschen Grammophon"


    http://www.dg-literatur.de/


    Die geben allerdings nicht an, ob die Hörbücher jeweils auch lieferbar sind, das ist etwas blöd.


    Dann ist, wie Thomas oben gesagt hat, auch "Zweitausendeins" gut, und bei Amazon bekommst Du auch einiges.


    Edit: Hallo Barbara, ich habe Dir eine PN geschickt. Kennst Du die Funktion schon? Steht ganz links am Rand.


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo Thomas,
    die Idee ist klasse. Ich muss mir das nur auf den Zeitraum eines Jahres adaptieren. Aber selbst da passiert es mir, dass Figuren irgendwo ankommen, obwohl sie erst drei Wochen später losfahren.


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo Thomas,


    Du hast recht, sie ersetzen das gelesene Wort nie.


    Bei langen Autofahrten habe ich einen kleinen Sohn, der problemlos jedes Hörbuch übertönt.


    Aber (so, ich fürchte, jetzt fasst sich die Hälfte aller, die hier mitlesen, an den Kopf), man kann die Bücher auf dem Trainingsrad hören. Ist spannender, als immer auf die Uhr und den Anzeiger für Kalorienverbrauch und gefahrene Kilometer zu gucken.


    Wie auch immer, ich glaube, wir beiden setzen sie doch bei ähnlichen Gelegenheiten ein, eben wenn man Stumpfsinn zu erledigen hat, der dadurch etwas weniger stumpfsinnig wird.
    Kritisch wirds nur, wenn Du irgendwann vor Zuhören vergisst, Deinen Stumpfsinn auch wirklich zu erledigen :D


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo an alle,


    mit der Überschrift wäre an sich schon alles gefragt:


    Hört Ihr gerne Hörbücher?


    Ich nämlich schon, wenn die Texte von guten Schauspielern gelesen werden. Aber ich glaube, ich befinde mich da auf ziemlich einsamem Posten.


    Nur so als Tip, FALLS es jemanden interessiert: Bei der Deutschen Grammophon (ich hoffe, ich darf das Label hier nennen) gibt es gerade eine Sammlung von 12 CDs mit Erzählungen von Thomas Mann, gelesen von Will Quadflieg.


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo Tom und Iris,


    jetzt noch mal für die Computeridioten unter uns (wie mich): Phishing wird nur dann gefährlich, wenn man dort seine E-Mail eingibt, weil man von der Dame mit der literarisch hochwertigen erotiischen Literatur mehr lesen will?


    Was für eine Seite :evil!


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo Manfred,


    das finde ich gar nicht so schwierig. Ein offenes Ende ist auch eines. Und (ohne Deinen Roman zu kennen) glaube ich, dass man auch darauf hin arbeiten kann. So aus der Theorie ist das nicht so leicht, Dir einen konkreten Tip zu geben. Aber ich denke, das offene Ende erfordert einen ganz bestimmten dramaturgischen Entwicklungsbogen und bestimmte Charaktere.


    Ich weiß ja nicht, wie weit Du schon bist. Aber ich würde sagen, schreib mal einen kompletten Durchgang. Dann lass Dein Buch eine Weile liegen und lies es noch mal, als wäre es nicht von Dir, sondern das Buch eines anderen. Wenn Dir das gelingt, wirst Du wahrscheinlich schnell merken, welche Szenen abgeschlossen sind und welche noch hängen.


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo Manfred,


    meine Frage geht in die gleiche Richtung wie Bernds. Hat Dein Roman schon ein Ende? Normalerweise braucht man das als inhaltliches Ziel, auf dieses Ende hin entwickelt sich - über Umwege und mit Höhen und Tiefen - die Geschichte. Das ist meine Erfahrung. Dazwischen kann man allerdings tatsächlich bis ins Endlose umschreiben und korrigieren. Gut genug ist so ein Text wohl nie :)


    Ich könnte mir vorstellen, dass Dir mit Probelesern geholfen wäre. Sicher wird jeder immer etwas finden können, wenn er will. Aber sie können Dir immerhin sagen, ob die Geschichte nach ihrem Dafürhalten in sich abgeschlossen ist.


    Liebe Grüße
    Anja

    Mein Tipp:
    Entweder was Journalistisches, der Beschreibung nach Regenbogenpresse.


    PR-Texten


    Autorin für Trivialgeschichten in (Frauen)Zeitschriften.


    Jedenfalls eine Art von "Auftragsschreiberei", was ich jetzt absolut nicht abwertend meine :).


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo Horst,


    Über den Reichtum des Herrn kann ich Dir jetzt gar nichts Genaues sagen. Das war das Sprechzimmer eines Uni-Dozenten. Und der Hocker, gut, ich glaube, das war ein HolzSTUHL.
    Aber reich war da nicht viel.
    Obwohl es auch Dozenten gibt, deren Räume etwas besser ausgestattet sind. Aber hast Du schon mal von reichen Unis gehört :D?


    Anja

    Hallo Iris,


    grundsätzlich hast Du ja recht mit dem Niederdeutsch.
    Aber wieso reden die dann an der Burg wie die Leute im Norden :evil ?
    Sprechen die dann da alle Burgtheaterniederdeutsch =)? Und ich dachte, an der Burg wird die Hochsprache in höchster Kultur gepflegt :albern


    Anja

    Hallo Horst,


    mir sind schon ab und zu herkömmliche Holzhocker als "Sessel" angeboten worden :D. In meiner Anfangszeit hier habe ich mich noch etwas ratlos im Raum umgesehen ...


    Übrigens, Retourkutsche der Österreicher, korrektes Hochdeutsch spricht man keineswegs im norddeutschen Raum, sondern am BURGTHEATER!
    So ist das nämlich :).


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo,


    mal eben für alle, die immer noch rätseln, was ein "Erlagschein" ist:
    Ein ÜBERWEISUNGSFORMULAR :D


    Als ich so ein Ding mal von einer Firma haben wollte, musste ich das, weil mir das Wort nicht eingefallen ist, mühsam umschreiben: "Wénn eine Firma eine Rechnung stellt, dann kann sie doch so einen Zettel mitgeben, wo schon alle Daten draufstehen, da trägt man dann nur seine eigenen nach und gibt das bei der Bank ab ..." :albern


    Toll ist auch "Sessel" für einen ganz profanen Holzhocker. Und schön finde ich auch den "Kleiderkasten" (= Schrank).


    Liebe Grüße
    Anja

    Hallo TWJ,


    witzig finde ich auch die vielen typisch österreichischen Wendungen.
    Sag mal einem Norddeutschen, etwas "ginge sich nicht aus". Da kommt nur ein großes ?.


    Hat er die in seinem Lexikon auch drin?


    Gerade diese Wendungen übernimmt man als erstes, wenn man nach Österreich zieht, ich habe nie angefangen, Dialekt zu reden, würde sich auch völlig unnatürlich bei mir anhören. Aber diese Wendungen gebrauche ich ständig.


    Ich muss mir inzwischen sogar beim Schreiben von meinen deutschen Testlesern sagen lassen, ich würde die Regeln der Grammatik missachten (Ich sage "jemanden am Handy" anrufen. Ich habe ernsthaft überlegen müssen, was daran falsch sein soll 8o).


    Sehr hübsch ist übrigens auch der "Erlagschein", der ist bei deutschen Firmen so gut wie unbekannt.


    Liebe Grüße
    Anja

    Männer nennen das gerne "Willensstärke" :evil, vor allem Männer.


    Bei mir läuft es, zumindest was meinen Sohn betrifft, auch unter "Trotzphase", wohl die erste (wieviele kommen noch???).
    Lieblingswort: NEIN
    Auf den Bodenwerfen nur, wenn sonst gar nichts mehr zieht. Normalerweise reicht konsequentes Ignorieren mütterlicher Vorschläge :D.


    Anja

    Ja, Horst-Dieter kenne ich ja bisher nur von seinen zutiefst chauvinistischen (=renitenten) Beiträgen :).


    Ich bin soweit ganz gut im Training, mein Sohn (2 Jahre) gerät in die Richtung meines Mannes. Und letzterer bewundert ihn dafür, er nennt das tatsächlich "Willensstärke": Das ist so ein typischer männlicher Euphemismus, wenn Du mich fragst :evil.


    Der Kurs zu zweit dürfte laufen (obwohl ich mich ja eigentlich selber ausbilden lassen wollte :D ).


    Anja