"Das ist ja völlig bescheuert", lachte sie.

  • Zur Ursprungsfrage: Ich habe den Ausdruck "lachte sie" tatsächlich letztens in Fontanes "Stechlin" gefunden. Es ist also keine neue Erfindung und wird offenbar allgemein akzeptiert. Jetzt verwende ich es auch :P


    Ich finde, zwischen "flüstern" und "leise sprechen" gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied, den ich nicht näher beschreiben kann. Hat vielleicht was mit der Pointierung und Anstrengung der Sprechenden zu tun - "flüstern" erscheint mir ein bewussterer Akt zu sein.


    Generell wird geraten, spärlich mit sowas umzugehen, es liest sich einfach besser, doch manchmal hat es eben seinen Platz. Ich scheue da überhaupt nicht vor zurück, streiche aber aus meiner Erstfassung immer kräftig heraus, bis nur noch das Gerippe übrig bleibt, ohne das der Dialog unleserlich würde.

  • Flüstern ist flüstern, also tonlos. Leise sprechen hat mehr Nuancen, ist für mich nicht das Gleiche. Ist dein Protagonist oder die Protagonistin im Beichtstuhl, Christian J. ? Dann würde er flüstern, meine ich.


    Silke , nur weil‘s irgendwo steht oder allgemein anerkannt ist, wird‘s nicht besser. Ich ärgere mich über so etwas immer, unabhängig vom Verfasser.

  • In deinem Beispielsatz schwingt recht viel Pathos mit. Dazu passt für meinen Geschmack weder "flüstern" noch "leise sprechen". Allenfalls in einem Beichtstuhl wär’s für mich okay. :) Ansonsten würde ich es bei einem simplen "sagte sie" belassen.


    Flüstern ist flüstern, also tonlos. Leise sprechen hat mehr Nuancen, ist für mich nicht das Gleiche. Ist dein Protagonist oder die Protagonistin im Beichtstuhl, Christian J. ? Dann würde er flüstern, meine ich.

    ja, ist eine Zeile aus einem realen Gebet und die Protagonistin sitzt tatsächlich einsam im Beichtstuhl.

    Tendiere inzwischen auch zu flüstern, obwohl ich generell mittlerweile klar bei Ingrid bin und so etwas gern vermeiden würde.

  • Beitrag von toniforte ()

    Dieser Beitrag wurde von Christian gelöscht ().