Rowohlt sucht Krimiautoren und -innen

  • Ok. Lass uns das machen. Wir fluten den Wettbewerb und gewinnen alle drei Preise.8)

    “Life presents us with enough fucked up opportunities to be evaluated, graded, and all the rest. Don’t do that in your hobby. Don’t attach your self worth to that shit. Michael Seguin

  • Zitat: Eingesandte Texte, die nicht ausgewählt wurden/nicht gewinnen, werden nicht zurückgesendet. Die Rechte an diesen Texten verbleiben jedoch bei den Teilnehmenden. Den Teilnehmenden ist es nicht gestattet, das Werk/Exposé unter Einschluss der in den Kriminalfällen 1 bis 3 näher beschriebenen Handlungselemente in einem anderen Verlag (einschließlich eines Selbstverlags) zu veröffentlichen und/oder zu verwerten.


    Echt jetzt? 50 Seiten schreiben und bei Ablehnung in den Papierkorb? Bei allen drei Eingangssettings dürfte es schwer sein, diese aus dem eigenen Text wieder zu eliminieren.

  • Ja. Und außerdem sind alle Mitarbeiter des Verlages vom Wettbewerb ausgeschlossen. Und sogar deren Familien.")"

    “Life presents us with enough fucked up opportunities to be evaluated, graded, and all the rest. Don’t do that in your hobby. Don’t attach your self worth to that shit. Michael Seguin

  • Ich verstehe sowieso nicht so recht, warum Verlage diese Ausschreibung machen. Ich dachte, die werden überhäuft mit unverlangt eingesandten Manuskripten? Und wenn man dann gewinnt, wird man zum Auftragsschreiber für den Verlag und erfüllt weiterhin so haarklein deren Vorgaben? Oder ist danach die Zusammenarbeit wieder vorbei?

  • Man darf die Texte nicht unter Einschluss der Vorgaben verwerten, ohne diese (also mit anderen, eigenen Einleitungen) durchaus. Und niemand ist gezwungen, bei sowas mitzumachen. Die bisherigen Teilnehmer haben jedoch mehrere weitere Projekte veröffentlicht, und neben der Verwertung bei „Rotation“ wird außerdem ein Hörbuch für Argon produziert. Aber wer sich zu fein für Rowohlt ist, wird wohl bessere Angebote in der Pipeline haben. 8)


    Warum die Verlage sowas machen? Die unverlangt eingesandten sind zu 99 Prozent Schrott, und außerdem kann man sich auf diese Weise als autorennah geben.

  • Was die Verlage wünschen, sind Autoren, die für die Stange schreiben, markttauglich, zeitnah. Wer mal eben für solch eine Ausschreibung 50 Seiten hinklotzt hat eine Hürde schon mal überwunden und "eine" Fähigkeit gezeigt. Wenn dann das Geschriebene auch noch lesetauglich ist, dürfte eine weitere Hürde genommen sein. Rowohlt wird dies sicher nicht machen, um Schindluder zu treiben, aber sie werden all denen, die nichts brauchbares abliefern, auch keine Träne nachweinen oder nur der 50 Seiten wegen irgendwelche Kompromiss eingehen. Wer so schreiben will, also in Serie und für den Markt, für den kann das ein guter Einstieg sein. Und die 50 Seiten tun auch nicht weh. An anderer Stelle haben wir ja schon mal über das Üben diskutiert. Unter diesem Aspekt ist die Ausschreibung auch nicht verwerflich.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Ich bin da möglicherweise etwas voreingenommen. Ich habe aus einer Laune heraus vor Jahren schonmal an so einer Ausschreibung von einem großen Verlag mitgemacht, und zwar zur Schreibwerkstatt von Bastei-Lübbe.

    Ich habe da gewonnen und war bei dem mehrtägigen Seminar mit wirklich guten Leuten. Aus mir ist kein Auftragsschreiber für Lübbe geworden, aber das Seminar seinerzeit war echt ein Lichtblick. Interessante Leute, Innenansichten aus der Verlagswelt und man konnte sich endlich einmal ernst genommen fühlen.


    Das war nicht die schlechteste Erfahrung in meinem Autorenleben.


    (Ich sehe gerade, dass mein Link in den Vereinsbereich geht. Man muss also den 42ern beitreten, wenn man sehen will, was ich seinerzeit geschrieben habe :evil)

    “Life presents us with enough fucked up opportunities to be evaluated, graded, and all the rest. Don’t do that in your hobby. Don’t attach your self worth to that shit. Michael Seguin

    Einmal editiert, zuletzt von Nils ()