Ein Wildfang für Bibi, die Abenteuer mit einem echten Wildfang.

  • Bibi, ist ein waschechtes Ponymädchen scheinbar von ihrer Geburt an, ihr Leben wurde immer mit Unterbrechungen, von Pferden und Tieren begleitet. Ihr Vater, den sie über alles liebte, verstirbt, unerwartet und heimlich. Sie erfährt es erst als ihr geliebter Vater eingeäschert und anonym beigesetzt wurde. Genau das reißt Bibi den Boden unter ihren Füßen weg, in tiefer Trauer verfallen hat Bibi nur noch einen Wunsch. Bibi bettelte und flehte regelrecht ihren Mann an, nach ihrer Medizin. Und ja, es klappte sofort, niemand fand zu Bibi, so einen intensiven Draht wie ihr Seelenpferd Momo. Sie ist nun die, neue Lebensaufgabe. Hat sich Bibi, zu viel vorgenommen? Schafft sie die Ausbildung von Momo? Nur mithilfe der Wildpferdstute konnte Bibi wieder, halt im Leben finden. Lesen sie Aufregende und spannende Geschichten. In diesem Buch erwarten sie eine Achterbahn der Gefühle. Die Autorin nimmt alle Leser mit auf die Abenteuerreise ihres Lebens, dieses Buch ist für Jung und Alt.

  • Juergen P.

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Hi Bibi, wir sind hier ja ein bunter Haufen von Leuten, von unveröffentlicht bis Bestseller-Autor ist alles dabei und auch letztere haben mal angefangen. Wir nehmen also - eigentlich meistens - alle erst einmal halbwegs ernst in ihrem Bestreben, sich als Autor aufzustellen und zu entwickeln.


    Aber allein in diesem kurzen Text, der wohl eine Art Klappentext sein soll, sind so viele Fehler, dass ich nicht glauben kann, dass Du wirklich ein veröffentlichtes Buch damit anpreisen willst.

    Auch hier: Es gibt Leute, die haben ein Problem mit Rechtschreibung, das kommt vor und ist erst einmal nicht soooo schlimm. Aber wenn jemand ein Buch verkaufen will (das willst Du ernsthaft mit dem Klappentext !oo-)), dann sollte derjenige auch wenigstens einen Korrektor bemühen. So ist das schlicht unlesbar.


    Nichts für ungut - Du hast nicht danach gefragt, aber ich empfinde es für mich als potentielle Leserin als eine Zumutung. Und möglicherweise liegt es ja auch daran, dass sich das Buch nicht so verkauft wie Du es Dir wünschst.

    "Eine Geschichte darf unwahrscheinlich sein, aber sie darf nie banal sein. Sie sollte dramatisch und menschlich sein. Das Drama ist ein Leben, aus dem man die langweiligen Momente herausgeschnitten hat." Alfred Hitchcock

  • Ach und P.S.: Womöglich bist Du in einem Forum von Pferdeliebhabern besser aufgehoben.

    "Eine Geschichte darf unwahrscheinlich sein, aber sie darf nie banal sein. Sie sollte dramatisch und menschlich sein. Das Drama ist ein Leben, aus dem man die langweiligen Momente herausgeschnitten hat." Alfred Hitchcock

  • Na, warum ich mich mit Bibi und Tina auskenne weiß ich, aber bei dir ...

    Mein Sohn (9) hat das sehr gemocht, als er so zwischen vier und sieben war, danach eigentlich immer noch, bis es ihm irgendwann peinlich zu werden begann.


    Offensichtlich ein naheliegender Gedanke.

    Und gerade deshalb gefährlich, den Figurennamen auch noch für eine Pferdegeschichte zu verwenden.

  • Wie ich schreibe oder nicht ist egal. Vielleicht habe ich auch den ungeprüften Klappentext gewählt und eingestellt. Es ist auch so, wer nach Fehlern sucht, der findet auch welche. Erst mal alles schlecht Reden kenne ich schon. Rechtschreibung ist mir hier gerade nicht so wichtig. Dafür habe ich eine Lektorin, die ich bezahle. Dennoch habe ich was zu erzählen, viele finden es prima. Denn es sind unsere (unsere Momo und ich) Fans die wollten, dass es diese Bücher gibt. Und ja habe bisher 2 meiner Werke Raus gebracht. Sie werden mir gerade aus den Händen gerissen. Danke fürs Freischalten im Übrigen….




    Ich Schreibe wie mir der Mund gewachsen ist. Viele kennen uns unter Bibi und Momo…. Darum ist auch alles so verknüpft. Wenn Duden sagt, es gibt keinen Fehler, dann ist es auch so.




    LG




    Bibi

  • Soweit ich das unter dem von Tom geposteten Link auf Amazon gesehen habe, ist der Klappentext genau so auf der Rückseite deines Buches zu lesen. Ich glaube ja tatsächlich, dass du deine Geschichten mit Herzblut schreibst (bin früher selbst geritten und kenne diese innige Beziehung zu Pferden, zu Tieren allgemein). Ich glaube also auch, dass du darüber deine Leserschaft findest.


    Aber es ist tatsächlich so: Der Text strotzt vor Fehlern und ist einer bestimmten Leserschaft garantiert keine Empfehlung, im Gegenteil. Man muss die Fehler auch nicht suchen. Wenn du für diesen Text tatsächlich eine Lektorin bezahlt hast, dann würde ich das Geld zurückfordern.


    Andererseits, wenn dir die Bücher aus den Händen gerissen werden, ist es doch gut. Aber vielleicht kannst du dich trotzdem mit dem Gedanken anfreunden, dass Kritik nicht gleich "schlechtreden" ist?

  • Liebe Bibi Roses,

    nicht angepisst sein. Wir haben alle die selben Gründe, hier zu sein. Es geht um unsere Texte und Geschichten und darum, KONSTRUKTIVE Kritik anzunehmen.

    Meinen Schreibschülern sag ich immer: sobald sie ihren Text verteidigen oder erklären müssen, ist er mau. Denn wenn ein unbekannter Leser zu Hause auf der Couch das Buch liest, hockt der Autor sehr, sehr selten daneben, um Fußnoten zu verlautbaren.

    Meine Ideen:

    1. Rechtschreibung prüfen, intensiv. Viele namhafte, weltbekannte Autoren waren Legastheniker (nicht, dass ich sagen will, Du hättest LRS). Korrektoren gibt es und die sollte man nutzen.

    2. Vielleicht machst Du aus "Bibi", bei der jeder sofort an "Blocksberg" denkt, eine "Bibbi" oder "Bibby" oder ähnlich? Dito das "Seelenpferd Momo". Kann das Tier vielleicht "Mommo" heißen? Schlicht "Mo"?

    3. "Das Buch ist für Jung und Alt" - äh. Nein. Die Zielgruppe gehört genau definiert. Wenn die Omma der Enkelin das vorliest - wer hat dann Spaß an der eigentlichen Geschichte?

  • Es ist auch so, wer nach Fehlern sucht, der findet auch welche.

    Hier muss ich Kerstin Recht geben. Die Fehler muss zumindest ich nicht suchen. Mich springen sie an.

    Wenn Duden sagt, es gibt keinen Fehler, dann ist es auch so.

    Hmm … dann hast du den falschen Duden.


    Ich habe mich jetzt eingemischt, weil dein Zitat:

    Rechtschreibung ist mir hier gerade nicht so wichtig. Dafür habe ich eine Lektorin, die ich bezahle.

    ganz gewaltig gegen meine Berufsehre geht. Bei einer derartigen respektlosen Auffassung schwillt mir der Kamm.

    Wenn Rechtschreibung nicht deine Stärke ist, dann kann man dran arbeiten. Man muss nicht perfekt sein, aber es muss erkennbar sein, dass sich ein Autor Mühe gibt. Eine einwandfreie Rechtschreibung ist auch Respekt vor dem Leser. Übrigens auch vor den Lesern dieses Forums hier.

    Wenn dir deine fehlerhaften Werke tatsächlich aus den Händen gerissen werden, dann machen all die Autoren, die fehlerfreie Ware auf den Markt bringen, etwas falsch.

    Vielleicht können wir ja von dir tatsächlich noch einiges lernen.

  • Meine Ideen:

    1. Rechtschreibung prüfen, intensiv. Viele namhafte, weltbekannte Autoren waren Legastheniker (nicht, dass ich sagen will, Du hättest LRS). Korrektoren gibt es und die sollte man nutzen.

    Ich glaube die Lese-Rechtschreib-Schwäche hat eher die Lektorin des Buches.

    Liebe Bibi Roses, da du dafür Geld bezahlt hast, solltest du eine nachträgliche Überarbeitung einfordern. Denn da sind nachweisbar zig Fehler drin (man kann ja durch das Buch blättern bei amazon). Geld zurückfordern dürfte schwierig werden, wenn du es schon bezahlt hast (wovon ich ausgehe, da die Bücher schon erschienen sind). Eigentlich kann man bei einer Schlechtleistung die Bezahlung verweigern und eine Nachbesserung einfordern.


    Auch ich glaube dir, dass du viel Zeit und Herz in deine Geschichten steckst und es freut mich, dass du treue Leser hast, die deine Geschichten mögen.

    Aber solche schlecht lektorierten Texte sind leider auch einer der Gründe, warum Selfpublisher gegen so viele Vorurteile kämpfen müssen. :down

    Ich habe schon tolle Bücher von Selfpublishern gelesen, aber zuletzt hatte ich ein Kinderbuch für meine Nichte bestellt, das vor Fehlern nur so strotzte. Ich wollte es zurückschicken, aber amazon zeigte mir dann an, dass ich es gar nicht zurückschicken müsse, denn ich würde das Geld dennoch erstattet bekommen. Ich habe das Buch dann weggeworfen (ich spende Bücher sonst, Papierkorb ist für Bücher eigentlich ein Tabu). Aber irgendeinem Kind ein so fehlerhaftes Buch (und auch noch mit einem schlechten Schreibstil) zu schenken, kam für mich überhaupt nicht infrage.

  • Ich habe jetzt auch die Leseprobe konsumiert, nachdem ich über Gestaltung und Schreibung des Covers/auf dem Cover beim Einstellen des Links gestern bereits etwas gestutzt hatte. Bibi, bei allem guten Willen, das ist ziemlich erschütternd zu lesen, was nicht nur, aber in der Hauptsache an der haarigen Menge Rechtschreib- und Orthographiefehler liegt. Wenn dieser Text wirklich lektoriert wurde, bist Du betrogen worden und solltest Strafanzeige erstatten. ;) Nein, (übler) Spaß beiseite: Da das Buch ja über KDP/ACS veröffentlicht wurde und also on demand hergestellt wird, kannst Du den Korpus jederzeit austauschen. Ich würde Dir dringendst empfehlen, mindestens noch ein Korrektorat einzufordern, und auch wenn sehr einfache Sprache bei Kinder- und Jugendtexten durchaus angebracht ist, kommt sie mir an einigen Stellen etwas zu einfach vor, um es noch nett zu sagen. Davon abgesehen muss ich die Warnung wiederholen, die ich zum anderen Titel ausgesprochen hatte und die Joan auch angedeutet hat: Wenn Du ein Jugendbuch, in dem es u.a. um Pferde geht, mit einer Hauptfigur namens "Bibi" auf die Leserwelt loslässt, läufst Du Gefahr, Ärger mit der "Kiddnix Media GmbH" zu bekommen, die u.a. die Rechte am Bibi-Blocksberg-Franchise hält. Und das kann teuer werden.

  • Es ist auch so, wer nach Fehlern sucht, der findet auch welche.

    Also, mit Verlaub, bei diesem Klappentext wäre es eher umgekehrt: Wer nach fehlerfreien Stellen sucht, findet vielleicht auch welche. Und die Kollegen haben recht, wenn sie Dich darauf hinweisen, dass man mit Texten, die auf diese Weise sehr fehlerbehaftet sind, eher Werbung dafür macht, sie nicht zu kaufen. Außerdem, wie gesagt: Das ist ja bei ACS/KDP usw. kein Problem - man kann im laufenden Prozess Korrekturen einstellen. Nicht wenige Autoren machen das, nachdem ihnen die für neunundneunzig Cent im "Schnupperangebot" vertickten Ebooks um die Ohren geflogen sind. ;) (Aber sie haben dann wenigstens den Vorteil, dem Schnupperangebot etwas Werthaltigeres nachfolgen lassen zu können.)

  • Hallo Bibi,


    es sind leider nicht nur die orthographischen Fehler, die den Klappentext schwer lesbar machen. Er steckt auch voller Zeitfehler und er gehört gründlich eingedampft. Mit anderen Worten: Du solltest ihn kürzen und damit prägnanter formulieren: Eine Frau erfährt vom Tod ihres Vaters erst, nachdem der gestorben ist, und stürzt daraufhin in eine tiefe Krise. Sie bekommt ein Wildpferd geschenkt und spürt, dass die Fürsorge um dieses Pferd ihren Verlust mindern kann. Aber sie weiß nicht, ob sie der Aufgabe gewachsen sein wird.


    Das ist jetzt eine sehr knappe Zusammenfassung und natürlich kein "werbender" Klappentext. Trotzdem würde ich Dir empfehlen, das Ganze auf vier Zeilen zu kürzen. Und lass bitte wirklich jemanden einen Korrekturdurchgang vornehmen. Wenn das restliche Buch ebenso fehlerhaft ist, dann sehe ich keine allzu großen Chancen, dass es jemand lesen mag, der nicht selber eine massive Schreibschwäche hat. Und selbst diese Leser könnte so ein Text irritieren. Mal davon abgesehen, dass ich jedem mit Schreibschwäche empfehlen würde, viele (orthographisch korrekte) Texte zu lesen.


    Viel Erfolg!

  • …Dafür habe ich eine Lektorin, die ich bezahle.

    Dann ist sie das Geld nicht wert, zumindest soweit ich das aus den beiden Leseproben bei Amazon erkennen kann.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen des Mittelalters

    ASIN/ISBN: 3955402630


    Man muss den Krimi wieder dahin zurückbringen, wo er hingehört. In den Dreck.


    Matthias Wittekindt (*1958)

    Süddeutsche Zeitung Nr. 250, 29.10.2020

  • Anders wäre es auch ziemlich gruselig. 8)

    Na, da kann ich eine Geschichte aus dem Leben erzählen, lieber Tom. Ein Journalisten-Kollege erfuhr vom Tod eines nicht unbekannten Mannes in einer Kleinstadt in Brandenburg, schrieb seinen Nachruf … und begegnete just diesem Mann ein paar Tage später auf der Straße.

    Mein Kollege war einer Namensgleichheit aufgesessen, wobei der Totgesagte es mit schwarzen Humor nahm: "Wer sonst kann schon seinen Nachruf lesen, wenn er noch lebt", soll er gesagt haben.