Pseudonym trifft auf Autorenvita

  • Der Beruf Journalist ist rechtlich nicht geschützt. Sobald jemand journalistische Tätigkeiten ausübt, kann derjenige sich bereits als solcher bezeichnen.

  • Was ist an dem, was in deinem Link steht besonders?

    Ich sagte, es ist der erste Link den meine Suchmaschine fand, du kannst dir freilich auch alle anderen Links zum Stichwort anschauen und durchlesen... im Übrigen hatte ich dich ja ursächlich nicht persönlich dazu angesprochen, aber falls du mal auf Wiki unter dem Stichwort Presseausweis schauen möchtest, findet sich in dem Text eine weiteres Privileg, das dort "Journalistenrabatt" genannt wurde. Und nun ist bei mir aber auch Gut zum Thema, werd davon müde... und von zig Journalisten im Übrigen auch....

  • Oh man, ich hätte viel früher in dieses Forum kommen sollen :D



    Mein zweites Manuskript, über 42 dunklen Magier nimmt so langsam Gestalt an. Nein, ich klaue keine Ideen oder Texte, die ganzen Konversationen alleine schon von meinem guten Freund/in OE7 reichen für einen Charakter aus. Im Moment habe ich schon für die ersten 5 düsteren Zauberer ein reales Vorbild, dass ich anhand der Aussagen hier formen kann.




    Nur weiter so, ich brauche noch ein paar Darsteller ;) Ich hol mir rasch noch ein Tütchen Popcorn und fülle mein Tintenfässchen auf, dann kann es weiter gehen.



    Spaß bei Seite, macht weiter so, für mich jedenfalls ist hier genug Inspiration und Information geboten.

  • Ich sagte, es ist der erste Link den meine Suchmaschine fand, du kannst dir freilich auch alle anderen Links zum Stichwort anschauen und durchlesen... im Übrigen hatte ich dich ja ursächlich nicht persönlich dazu angesprochen, aber falls du mal auf Wiki unter dem Stichwort Presseausweis schauen möchtest, findet sich in dem Text eine weiteres Privileg, das dort "Journalistenrabatt" genannt wurde. Und nun ist bei mir aber auch Gut zum Thema, werd davon müde... und von zig Journalisten im Übrigen auch....

    Mein letztes Wort dazu: Wenn du Privilegien haben möchtest, geh in die Politik, werde Abgeordneter. Deren Ausweis ist ein wahres Füllhorn an Privilegien.

  • Mein letztes Wort dazu: Wenn du Privilegien haben möchtest, geh in die Politik, werde Abgeordneter. Deren Ausweis ist ein wahres Füllhorn an Privilegien.

    Deine Gedanken gehen seltsame erratische Wege die mit dem ursächlichen Vergleich von künstlerischen Autoren gegenüber Journalisten nix mehr zu tun haben. Aber hier ein Link auf den von dir gepriesenen Journalismus der Zukunft. Sie (also die Medienpolitiker in den Redaktionsetagen) basteln bereits an durch Algorithmen initialisierten Automaten-News, damit.... äh.... hm.... die Journalisten ihre Köpfe frei wofür bekommen???


    Oder schau doch mal hier zum Vermögen von Oprah Winfrey..., zugegeben vermutlich schlechterer Journalismus, aber offenbar am entscheidenen Kriterium goldrichtig, nämlich dummes Zeug quatschen und damit die besten Einschaltqouten generieren...

  • Oder schau doch mal hier zum Vermögen von Oprah Winfrey..., zugegeben vermutlich schlechterer Journalismus, aber offenbar am entscheidenen Kriterium goldrichtig, nämlich dummes Zeug quatschen und damit die besten Einschaltqouten generieren...

    Ich zähle weder Oprah Winfrey noch Markus Lanz noch andere Talkshow-Moderatoren zu meinem Kollegenkreis. Mit Ausnahme von Wolf Schneider und Hermann Schreiber, die beide ein langes Journalistenleben hinter sich hatten, bevor sie schließlich Sprechmeister wurden.

    Einige von ihnen habe ich dienstlich kennenlernen müssen, die wenigsten haben mich professionell überzeugen können.

  • Falls die ursprüngliche Frage noch relevant ist:


    Die Autorenvita habe ich als das verstanden, was auch im Buch über den Autor veröffentlich werden kann. Meist ist ja vorne in dem Buch über den Autor eine kurze Info und daran habe ich mich orientiert. So habe ich es entsprechend beim Anschreiben an die beiden Agenturen gehandhabt.

    Wer natürlich schon Bücher veröffentlicht hat, sollte diese dann dort ergänzen.


    Sollte ich dann was veröffentlichen, würde ich meinen echten Namen einfach gegen ein Pseudonym austauschen, weil ich auch eher nicht unter meinem echten Namen veröffentlichen will. Und nur aufgrund der Autorenvita käme dann sowieso kein Leser darauf, wer ich bin. ;)

    Das mag was anderes sein, wenn man in der Öffentlichkeit bekannt ist. Aber auch dann kann man die Autorenvita ja so allgemein halten, dass man nicht auf dich als echte Person kommt.

  • Ich zähle weder Oprah Winfrey noch Markus Lanz noch andere Talkshow-Moderatoren zu meinem Kollegenkreis. Mit Ausnahme von Wolf Schneider und Hermann Schreiber, die beide ein langes Journalistenleben hinter sich hatten, bevor sie schließlich Sprechmeister wurden.

    Einige von ihnen habe ich dienstlich kennenlernen müssen, die wenigsten haben mich professionell überzeugen können.

    Sorry, nochmal außer der Reihe! Hallo Ben Vart, ich finde es prima von dir, den Talkshow-Journalismus auszugrenzen. :likeIst auch meine Meinung.... In den 80'ern konnte man die Talkshow's vielleicht noch einigermaßen ernst nehmen, da war noch freies Gerede möglich.... heute ist überwiegend nur noch dummes Gequatsche angesagt :auslach, Politiker haben die (ernstnehmbaren) Künstler und Intellektuellen verdrängt und es gibt wohl ein irgendwie unausgesprochenes schmieriges Agreement zwischen den TV-Sendern, Talkmastern und Politikern... Soetwas ist meiner Meinung nach auch kein Journalismus mehr, der Beruf nannte sich wohl früher Conférencier.

  • Die ursprüngliche Frage ist irgendwie in den Hintergrund gerutscht, wie auch immer ;)


    Das Thema Autoren Vita hat sich für mich erstmal erledigt, es gibt glücklicherweise auch Agenturen, die sich mit "darauf gehen wir später genauer ein" begnügen. Es ist zwar ein wenig "schwieriger" mit Pseudonym aufzutreten, aber es ist auf jeden Fall sehr spannend :D


    Neben der täglichen Arbeit und dem schreiben, feilen mein Partner und ein paar Freunde gerade am Auftritt unserer kleinen Gruppe. Bevor wir uns alle hinter einem Pseudonym verstecken (das ist alleine schon aus rechtlichen Gründen nicht ganz einfach) haben wir uns dazu entschlossen, "GreenHorn and Friends" zu gründen, eine kleine Gruppe Spinner, die gemeinsam Ideen austauscht und niederschreibt.


    Schön, dass doch noch jemand die eigentliche Frage hinter dieser Diskussion beantwortet hat, da komme ich mir doch gleich ein wenig beachteter vor ;)

  • Es ist zwar ein wenig "schwieriger" mit Pseudonym aufzutreten, aber es ist auf jeden Fall sehr spannend

    Hallo Greenhorn, sorry für das Abdriften von deinem Thema. Dass Interesse daran ist möglicher Weise so, wie an dem Märchen von Rotkäppchen und der Wolf..., jeder weiß dass der Wolf seine Absichten gegenüber Rotkäppchen hat, sie in er Großmuttermaske aufzulauern... Vielleicht schreibst du oder deine Fangruppe mal darüber, was dich an deinem Versteckspiel interessiert. Ist es Voyerismus, ist es Heimtücke, ist es Täuschung; was meinst du zum Beispiel damit "es ist auf jeden Fall sehr spannend"?

  • Ich kann ja bei Bedarf ein neues Thema dazu aufmachen ;)


    Und ich denke, du weißt sehr gut was ich damit meine, dass Leben und Arbeiten unter einem Pseudonym bringt Möglichkeiten mit sich, die meinem realen "ich" unter Umständen verwehrt bleiben.


    Meine Beweggründe habe ich ja bereits an anderer Stelle niedergeschrieben, etwas "Recherche" und du findest sie. Und meine Fangruppe kann hier nicht schreiben, die existiert nämlich gar nicht. Du meinst bestimmt meine kleine Gruppe verrückter Geschichtenschreiber, von denen bin ich hier das einzige Exemplar mit öffentlichem Profil bei den 42ern, mein Partner schreibt hier nichtmehr und die anderen tummeln sich in anderen sozialen Netzwerken.


    Für mich ist es hier jedoch viel interessanter, schließlich ist man hier unter gleichgesinnten und kann voneinander lernen.


    Was mich an dem "Versteckspiel" , sofern man es so nennen will, interessiert ?


    Die einen nennen es künstlerische Freiheit, andere bezeichnen es als feige Art der Kommunikation... jeder darf sich sein eigenes Bild von mir machen, ihr werdet mein wahres ich niemals kennenlernen, da bin ich mir sicher ;)


    Vielleicht ist da auch ein wenig Heimtücke im Spiel, aber ganz sicher kein Voyeurismus (So schreibt man das übrigens richtig), versprochen. Für alles andere verweise ich auf meinen Lieblingssmiley, wo ist er…ah, da! :evil:

  • …, dass Leben und Arbeiten unter einem Pseudonym bringt Möglichkeiten mit sich, die meinem realen "ich" unter Umständen verwehrt bleiben …

    Ich habe in den späten 70ern und frühen 80ern unter Pseudonym geschrieben. Dafür gab es Gründe, die später nicht mehr maßgebend waren, so dass ich es aufgab. Von den "Möglichkeiten" habe ich nicht viel gespürt, eher einen Zwang gefühlt. Und es gab auch "Hinderungen", etwa bei Seminaren, die ich zu meinem Veröffentlichungen gab. Wenn mich Teilnehmer mit meinem Pseudonym ansprachen und ich gerade anderweitig konzentriert war, habe ich oft nicht reagiert, weil ich mich nicht angesprochen gefühlt habe. Das ich danach nicht mehr mit Pseudonym arbeiten musste, hat mich eher "befreit". Trotzdem kann ich mir vorstellen, wieder ein Pseudonym zu nutzen, wenn es Gründe dafür gibt. Solange die jedoch nicht vorhanden sind, bin ich ganz froh darüber, meinen Realnamen für meine Veröffentlichungen benutzen zu können.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen des Mittelalters

    ASIN/ISBN: 3955402630


    Der Leser oder Zuhörer von Serien ist ein Getriebener, ein Hase aus freien Stücken.


    Heinrich Steinfest (*1961)

    Süddeutsche Zeitung Nr. 92 – 18./19. April .2019

  • Das hängt sicherlich von ein paar Faktoren ab...


    Wenn man wie ich, ein geschlossenes Pseudonym wählt bringt das, zumindest in meinem Fall sehr viele Freiheiten mit sich. Wie bereits bei meiner Vorstellung erwähnt bin ich extrem introvertiert, ich kann mit anderen Menschen in meinem Umfeld einfach nicht, die normalen gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind für mich ein Graus. Die einzige Ausnahme bildet mein sehr kleiner Freundeskreis, wir sind aber alle nicht ganz "normal" und verstehen daher die Probleme des anderen.


    Es wäre undenkbar, dass ich mich im echten Leben einfach so mit fremden Menschen über was auch immer austausche, aber mein Pseudonym ist eben nicht wie ich. Es ist praktisch eine verbesserte Version von mir, ich kann ganz gemütlich plaudern und erzählen, ohne dass jemand mein reales ich kennt.


    Natürlich hat die ganze Sache viele Schattenseiten, beispielsweise die Kommunikation mit Verlagen und Agenturen. Außerdem werde ich mit einem geschlossenen Pseudonym niemals Vorlesungen oder dergleichen halten können, dass hatte ich aber von vornherein nicht vor.


    Vielleicht bin ich eines Tages mutig genug und löse mich von diesem Pseudonym, es kann aber auch gut sein, dass ich vorher mit dem Schreiben aufhöre.


    Es ist ein ständiger Wandlungsprozess, noch vor einem Jahr konnte ich kein einziges Wort mit fremden Personen sprechen, inzwischen bin ich zumindest beim Minimum an gesellschaftlicher Konversation angekommen und Grüße andere Menschen auf der Straße.


    Ich nutze dieses Pseudonym also nicht nur zum Spaß, es steckt tatsächlich auch ein bisschen mehr dahinter.

  • Ich nutze dieses Pseudonym also nicht nur zum Spaß, es steckt tatsächlich auch ein bisschen mehr dahinter.

    Ja, das habe ich aus dem vorher schon geäußerten angenommen. Und wie ich auch schon schrieb "aus Gründen" kann ein Pseudonym hilfreich und sinnvoll sein. Andererseits habe ich es auch als Befreiung erlebt, darauf verzichten zu können. Jedenfalls wünsche ich Dir ein gutes Weiterkommen mit dem Pseudonym auch in der Verlagswelt.

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  • Wenn mich jemand im "echten" Leben mit meinem Pseudonym ansprechen würde...bliebe ich vermutlich erstarrt stehen oder ich würde mich totstellen.


    Um mich zu ärgern nennt mein Freund nun all seine Auszubildenen scherzhaft "Greenhorn", ich zucke jedes Mal zusammen, wenn er vor anderen erzählt was sein "Greenhorn" schon wieder angestellt hat.


    Naja, dafür ist und bleibt er eben "der Stift", aber das ist eine andere Geschichte.

  • Pardon, aber wer ist das nicht ;)


    Spaß bei Seite, ja ab sofort bin nur ich hier, der Rest meiner Runde kümmert sich im Moment um andere Dinge wie z.B. die Berufliche Weiterbildung. Also ab sofort 100% ich und 100% verrückter Schreibergeist. Der Rest "meiner" munteren Runde wird sich mit Sicherheit auf anderem Wege an die Öffentlichkeit wenden, wenn ihnen danach ist.


    Also, nochmal ganz deutlich und ohne Umschreibungen: Hallo, ich bin "Greenhorn" neu auf dem Gebiet der Autoren und habe vor zwei Wochen endlich mein erstes Manuskript an potenzielle Interessenten versandt.