Die Quadratur des Kreises

  • Das TAW war kulinarisch für mich ein bisschen wie die Quadratur des Kreises. Dabei koche ich wirklich gerne und probiere auch immer neue Sachen aus. Überhaupt koche ich begeistert für Gäste.


    Letztes Wochenende hatte ich Gäste – wir haben nämlich ein TAW – ein Textarbeitswochenende – bei mir veranstaltet. Sechs weitere Autoren kamen von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag zu mir und gemeinsam haben wir an einem ihrer Texte gefeilt.


    Zuvor hatte jeder einen Textauszug aus seinem aktuellen Projekt an die anderen geschickt und auch die Fragen, die er dazu hat. Es gab auch noch zwei kleine Aufgaben, die ich gestellt habe und die auch in die Runde gingen.


    Zudem hatte ich einen kleinen Fragebogen versendet, um herauszufinden, ob es schwere Abneigungen gegen bestimmte Speisen oder gar Allergien gäbe. Als die Antworten eintrudelten, wurde mir ein wenig schwindelig.


    Einer isst Low Carb (keine Kartoffeln, keine Nudeln, kein Reis, keine Mehlspeisen), eine isst nie Milch- oder Käseprodukte, mag auch keine Tomaten oder Auberginen, zwei mochten keinen Kürbis, eine Vegetarierin war dabei, einer hat einen empfindlichen Magen …usw. Nur einer isst wirklich alles (bis auf alte Socken) – mein lieber Kollege Christoph.


    Mehr zum TAW und dessen kulinarische Highlights gibt es hier.

  • Danke, allerdings bin ich ein bisschen traurig geworden, weil ich nicht dabei war.
    Aber mal ehrlich, wie soll man vegetarisch ohne Milch und Käse, also irgendwie vegan, aber auch ohne Kohlenhydrate und Tomaten kochen? Spiegeleier mit Salat? Ein Schnittlauchbrot mit Margarine? Liebe Ulli, ich hätte gesagt: wir bestellen Pizza (ohne Käse, ohne Tomate, ohne à la Creme, ohne nix am besten...)
    Trotzdem bin ich neidisch... Aber nicht schlimm, bin ja selber schuld.

  • Liebe Heike,
    schade, dass du nicht dabei warst, denn es war grandios. Und auch das Kochen für alle war letztendlich viel einfacher, als gedacht. Es hat fast alles geklappt und es war eine sehr intensive Textarbeit, aber auch ein feucht-fröhliches Beieinander. Ich habe es sehr genossen. Und es hat mir, als Moderatorin, so manchen neuen Blickwinkel ermöglicht.
    Möge es bald noch mehr dieser TAWs geben.


  • Aber mal ehrlich, wie soll man vegetarisch ohne Milch und Käse, also irgendwie vegan, aber auch ohne Kohlenhydrate und Tomaten kochen? Spiegeleier mit Salat? Ein Schnittlauchbrot mit Margarine? …


    Vegetarisch ist nicht vegan, liebe Heike. Aber auch Vegan kann man kochen. Sogar ohne Kohlehydrate. Das geht. Und ich als Vegetarier (nicht veganer) bin in Ullis Küche schon gut versorgt worden. Nicht Vegetariern fehlt es meistens an Phantasie, was geht.


    Ein gutes Beispiel für das, was sogar vegan geht (und außerdem noch schmeckt) bietet dieses Buch:
    [buch]3938100818[/buch]

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Im Inneren eines Menschen existiert ein Kern, der von Fragen wie Staatsbürgerschaft oder sozialer Herkunft völlig unberührt ist. Dafür sollte sich die Kunst interessieren.
    Marina Davydova

    SZ Nr. 289, 15.12.2022, S. 11


  • Lieber Horst-Dieter, ich weiß was vegan ist.  
    Als mein Sohn Veganer war, hab ich oft vegan gekocht. Jetzt koche ich meistens vegetarisch.
    Mir ging es nur um die Fülle der Einschränkungen. Aber Ulli scheint es gemeistert zu haben. :chapeau

  • Lieber Horst-Dieter, ich weiß was vegan ist.  
    Als mein Sohn Veganer war, hab ich oft vegan gekocht. Jetzt koche ich meistens vegetarisch.
    Mir ging es nur um die Fülle der Einschränkungen. Aber Ulli scheint es gemeistert zu haben. :chapeau


    Dann ist es ja gut. Aber dein Posting ist schon etwas irritierend. Spiegelei würde ein Veganer zum Beispiel nicht essen.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Im Inneren eines Menschen existiert ein Kern, der von Fragen wie Staatsbürgerschaft oder sozialer Herkunft völlig unberührt ist. Dafür sollte sich die Kunst interessieren.
    Marina Davydova

    SZ Nr. 289, 15.12.2022, S. 11