Fake-Rezension

  • In diesem Jahr hat Fischer meinen Roman "Cyberlu" in Neuauflage als e-book herausgebracht. Kann also nicht so schlecht sein.
    Nun finde ich per Zufall bei Lovelybooks eine vernichtende Kritik dazu. Nun gut, das sei jedem unbenommen, aber sie steht unter meinem, also dem Autorennamen!!
    Und ich komme unter meinem Namen nicht rein, weil der ja offensichtlicht missbraucht wurde. Was tun?

  • Pearl, das hast du falsch interpretiert. Die Rezi stammt von einer Leserin mit dem Nick "Prinzessin" und ist vier Jahre alt. Wenn du auf Besitzerin/Foto klickst, bekommst du mehr über die Rezensentin. Damit muss man leben, dass es auch nicht so gute Kritiken gibt - nur bei einer ist das nicht so glücklich. Sieh zu, dass Fischer, wenn du mehr Rückmeldungen haben möchtest, eine kleine Leserunde einstellt.

  • Jepp. Hab es mir grade angeschaut. Der "Prinzessin" hat dein Buch nicht gefallen. So what?
    Mir haben Stil und vor allem Rechtschreibung der Prinzessin nicht gefallen. :evil

  • Danke. Habe natürlich sofort LB angeschrieben und sie haben schon reagiert und korrigiert.
    Der Sinn dieses Vereins ist mir unklar, Leserunden, Diskussionen?


    Es geht darum, Bücher zu verkaufen.


    Was haben sie denn korrigiert? Da war doch alles richtig.

  • Ulli hat geantwortet auf die Frage nach dem "Sinn des Vereins".


    Den kann man schon feststellen, wenn man bei Tante Wiki nachschaut, nämlich hier.


    Es sind also vor allem Leser, die aktiv an diesem Netzwerk teilnehmen. Autorinnen und Autoren können Leserunden starten (besser ist es, Verlage machen das), rezensiert (oder besser gesagt: diskutiert) wird dann von den teilnehmenden Lesern. Die stellen dann durchaus auch ihre Meinungen, die sie Rezensionen nennen, bei Amazon & Co oder in diversen Blogs ein.


    Zitat


    Wenn ein Verlag wie Fischer Neuauflagen macht, kann es ja so schlecht nicht sein.


    Ein Verlag kann eine Referenz sein, ein größerer Publikumsverlag wie Fischer allemal. Allerdings erscheint das Buch nicht bei Fischer sondern in deren E-Book-Imprint "Fischer digital". In Sachen E-Books probieren die Verlage derzeit noch alles mögliche aus. Deshalb von einer Referenz zu sprechen hinsichtlich der Qualität halte ich für gewagt.

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Die ulkigeren unter ihnen, und das sind nicht wenige, nennen das Zeug auch "Rezessionen".


    Und das sind sie dann auch, denn sie zeigen den Niedergang der Literaturbeurteilung :brille

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    Carl Julius Weber

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  • Und das sind sie dann auch, denn sie zeigen den Niedergang der Literaturbeurteilung :brille

    Es gab mal einen Menschen in meinem weiteren Umfeld, der seine eher sinnentleerten Äußerungen gern mit Fremdwörtern schmückte, ohne diese wirklich zu kennen. Von diesem Herrn sind mir noch das "Kartoffelkretin" und auch ein schmerzhafter "Exzess" hinter seinem Ohr in Erinnerung. Hätte er das schriftlich formuliert, wäre eine "Rezession" unvermeidlich gewesen.

  • Die stellen dann durchaus auch ihre Meinungen, die sie Rezensionen nennen, bei Amazon & Co oder in diversen Blogs ein.


    Ich versteh nicht ganz, warum Dein Satz hier so viel Belustigung erzeugt? Klar gibts Leute, die einfach mal nur sowas schreiben wie: Ist total scheiße, das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe. Oder: super Buch, ganz klare Leseempfehlung!!!
    Aber wenn jemand seine Meinung begründet und das Buch kritisch beurteilt, in wie fern ist das dann keine Rezension? Solche "Meinungen" habe ich durchaus auch schon bei lovelybooks gelesen.


    Aber bitte, klärt mich gern auf, wenn ich hier etwas missverstehe. Ich lerne gern dazu ;).


    Grüße,


    Heidrun

  • Liebe Heidrun,


    klar ist jede Pauschalaburteilung irgenwie ungerecht. Diejenigen, die ihre Meinung äußern und auch begründen sind damit nicht wirklich erfasst. Aber die sind auch mit dieser krassen Beurteilung auch gar nicht gemeint. Diejenigen, die einfach nur ihre Meinung schreiben und ihre Befindlichkeit kundtun aber sehr wohl. Und wenn dass dann noch in Tateinheit mit Begriffen wie "Rezession" einhergeht, dann ist es auch gerechtfertigt, sich darüber lustig zu machen. Ich nehme mir die Freiheit, so wie diese "Rezessienten" sich die Freiheit genommen haben, ihre Meinung kundzutun.


    Und selbstverständlich gibt es bei Lovelybooks solche und solche.


    Ich meine solche! ;)

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    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

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  • Ich nehme mir die Freiheit, so wie diese "Rezessienten" sich die Freiheit genommen haben, ihre Meinung kundzutun.


    Und selbstverständlich gibt es bei Lovelybooks solche und solche.


    Ich meine solche!


    Ja, okay, kann ich verstehen. Die solchen können schon anstrengend sein.
    Ich hab halt auch an die anderen solchen gedacht, die, die sich echt Mühe geben mit ihrem Feedback & ihren Blogs. Und hätte es doof gefunden, wenn die hier mit über einen Kamm geschert werden ;).

  • Zitat

    Ja, okay, kann ich verstehen. Die solchen können schon anstrengend sein.


    Ich hab halt auch an die anderen solchen gedacht, die, die sich echt
    Mühe geben mit ihrem Feedback & ihren Blogs. Und hätte es doof
    gefunden, wenn die hier mit über einen Kamm geschert werden ;).

    Kann ich verstehen, liebe Heidrun. Geht mir auch so. Ich persönlich hatte das Glück, etliche Rezensionen über lovelybooks zu erhalten, was daran lag, dass der Anteil an ernsthaften Bloggern oder Lesern, die ebenfalls Autoren waren, recht hoch war, und hätte deshalb ebenfalls ein schlechtes Gefühl, deren Arbeit abzukanzeln.

  • …ernsthaften Bloggern oder Lesern, die ebenfalls Autoren waren, recht hoch war, und hätte deshalb ebenfalls ein schlechtes Gefühl, deren Arbeit abzukanzeln.


    Genau die werden nicht abekanzelt.

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