"Die in der Hölle sind immer die anderen" - Mein erster Roman ist bei Kindle eBooks erschienen!

  • Hallo Leute,


    mein erster Roman ist am 4.12.2013 bei Amazon eBooks erschienen.


    Das Buch trägt die folgende Widmung:


    Dieses Buch widme ich den 42er Autoren und den Teilnehmern des 42er Literaturforums auf http://www.forum42erautoren.de
    Keep writing, fellas!

    Es enthält außerdem die folgende Danksagung:


    Für Korrekturen und Hinweise, die dieses Buch bedeutend besser gemacht haben, danke ich herzlich: Angelika Brox (Münster), Andrea Fischer (München) und Manuela Krenn (Wien).


    Das Buch hatte gestern erstaunlicherweise den 6. 4. Rang bei den Kindle-Gratis-Büchern eingenommen. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Segen oder ein Fluch ist, aber ich betrachte es jetzt einfach mal als gutes Omen.


    Ihr könnt euch das Buch heute noch den ganzen Tag gratis auf Euren Kindle laden. Das war gestern, als ich diesen Beitrag hier gepostet habe; heute leider nicht mehr.


    Teile dieses Buches sind in diesem Forum von 2006 bis 2010 BTs gewesen. Ohne euch und eure Kritik hätte ich diesen Roman nie fertig geschrieben. Ihr wart meine ersten Leser und mein erstes Publikum. Wir alle wissen es: Romane schreiben ist ein einsames Geschäft. Desto wichtiger ist es, daß man Leser und Kritiker hat. Dafür bedanke ich mich auch hier noch einmal.


    So, heute ist die große Gratis-Aktion auch schon wieder vorbei; mit dem Preis bin ich noch ein bißchen am Fummeln, weil da die – ansonsten sehr einfach zu bedienende – Amazon-Software irgendwie spinnt, aber vielleicht liegt es ja an mir. Mir schweben irgendwie 2,90 Euro bis zur ersten Million vor, dann wollte ich auf 9,99 Euro raufgehen – jetzt, wo die Renten in Gefahr sind. :evil


    [buch]B00H3EVG86[/buch]

  • Cool - bis auf das "grausamst" in der Beschreibung. ;)


    Ich bin da noch am Experimentieren! Ich habe jetzt gesehen, daß man den Text zum Buch relativ problemlos ändern kann. Die neue „Produktbeschreibung“ lautet nun so:



    Ich habe hier ganz schön in die Tasten gegriffen und ein ordentliches Tremolo veranstaltet, weil ich mir dachte: erstens stimmt’s, zweitens: either sell or die!

  • Dreieuroacht - was ist das denn für ein Preis?


    Aber egal, jetzt ist was zum Lesen für zwischen den Jahren da. Und dann Verriss in 2014. Ich freu mich schon drauf :evil


    Ja, du hast vollkommen recht! Die Wand neben mir hier im Büro hat schon ein riesiges Loch, so oft bin ich mit meinem Kopf da durch – trotzdem gelingt es mir nicht, den Preis auf 2,90 Euro hinzubiegen, weil der nämlich zuerst in USD eingegeben werden muß und irgendein mysteriöser Algorithmus der Amazon-Software den dann immer in einen Endpreis umrechnet, den ich nicht will.


    Vielleicht kann mir die NSA da ja helfen!

  • Ich erinnere mich, einmal einen Ausschnitt dieses Textes in den BTs gelesen zu haben.
    Gratulation zur Veröffentlichung und viel Erfolg!


    Dankeschön, ich freue mich auch! Was lange währt, wird endlich gut - oder man stirbt darüber. Die ersten Kapitel und einige aus der Mitte waren 2006 und 2010 hier BT und kamen damals eigentlich ganz gut an.


    Ich hatte aber auch ganz tolle Unterstützung von meinen Korrektorinnen, ohne die ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen hätte.

  • Ja, du hast vollkommen recht! Die Wand neben mir hier im Büro hat schon ein riesiges Loch, so oft bin ich mit meinem Kopf da durch – trotzdem gelingt es mir nicht, den Preis auf 2,90 Euro hinzubiegen, weil der nämlich zuerst in USD eingegeben werden muß und irgendein mysteriöser Algorithmus der Amazon-Software den dann immer in einen Endpreis umrechnet, den ich nicht will.


    Vielleicht kann mir die NSA da ja helfen!


    Du hättest dir mein Buch zulegen sollen :)


    [buch]3908498163[/buch]


    und das Kapitel "Rechte und Preise festlegen" (S. 130 f.) lesen sollen. Da findest du nämlich unter 3. den Tipp, zunächst den Preis für Deutschland in Euro einzutragen. Im Kasten "Aufgepasst" steht außerdem noch, dass man den Europreis niemals an den amerikanischen Dollarpreis koppeln soll.

  • Hallo Leute,


    jetzt noch ein paar Worte zur Veröffentlichungsgeschichte:


    Dieses Buch wurde von 50 Verlagen und 10 Agenturen abgelehnt - trotz mancher Fürsprachen. Die Ablehnungen waren fast ausnahmslos die üblichen Dreizeiler, die meisten haben weder das Exposé noch die eingesandten ersten drei Kapitel gelesen, was mühelos erkennbar war.


    Die schönste Ablehnung war die des Goldmann-Verlages aus München, wo die Ablehnung per Email kam und diesen Absender trug: praktikant@randomhouse.de.


    2010 hatte ich mit dem Projekt abgeschlossen und mir gedacht: Dann eben nicht! Dann werde ich eben nie etwas veröffentlichen, dann schreib ich halt nur für mich selbst.


    An diesen Gedanken hatte ich mich auch fast schon gewöhnt, als ich im Mai dieses Jahres auf der Amazon-Seite von diesen Leuten las, die tausende von E-Büchern einfach so bei Amazon verkauft hatten. Da habe ich mir gedacht: Okay, das probiere ich jetzt noch einmal.


    Da habe ich dann das Manuskript nochmal rausgerissen und es nochmals – fanatisch, anders geht das bei mir gar nicht – überarbeitet, mindestens fünfmal. Die drei Damen aus dem Forum, denen ich wie gesagt sehr dankbar bin, haben alle das Buch mehrmals gelesen und mir hunderte, ja wirklich: hunderte von Fehlern angestrichen bzw. Korrekturen vorgeschlagen. 70% davon habe ich akzeptiert und umgesetzt. Ich habe nochmals ganze Kapitel umgeschrieben, mehrerer tausend Wörter hinzugefügt sämtliche Zeit,- Orts- und Sachangaben überprüft.


    Das hat von Juli bis zum 15. November gedauert – erst dann hatte ich ein Manuskript in Händen, das mich endgültig zufriedenstellt.


    Hernach habe ich nochmals zwei Wochen damit verbracht, die Datei erst in Word und dann unter Zuhilfenahme von Calibre und dem Kindle-Previewer für die Veröffentlichung aufzubereiten. Davor hatte ich zuerst richtig Angst, das funktionierte dann aber recht problemlos, aber nur, weil ich von Anfang an in meiner Word-Datei bereits mit Formatvorlagen, Überschriften, einem automatischen Inhaltsverzeichnis (das jedes Kindle-Buch verlangt) und Querverweisen, Quellenverwaltung und der automatischen Erstellung eines Literaturverzeichnisses gearbeitet habe. Das macht die spätere Konvertierung in das Mobi-Format, das Amazon verlangt, deutlich einfacher.


    Jetzt bin ich ganz einfach froh, daß ich mit diesem Projekt endlich fertig bin! Auf zu neuen Ufern!


  • Hernach habe ich nochmals zwei Wochen damit verbracht, die Datei erst in Word und dann unter Zuhilfenahme von Calibre und dem Kindle-Previewer für die Veröffentlichung aufzubereiten. Davor hatte ich zuerst richtig Angst, das funktionierte dann aber recht problemlos, aber nur, weil ich von Anfang an in meiner Word-Datei bereits mit Formatvorlagen, Überschriften, einem automatischen Inhaltsverzeichnis (das jedes Kindle-Buch verlangt) und Querverweisen, Quellenverwaltung und der automatischen Erstellung eines Literaturverzeichnisses gearbeitet habe. Das macht die spätere Konvertierung in das Mobi-Format, das Amazon verlangt, deutlich einfacher.



    :dhoch


    Das sollten sich alle Autoren, die ihre Texte mit einer Textverarbeitung erstellen, angewöhnen.


    Für all diejenigen, die nicht wissen, wie es geht, schreibe ich mein 'Serial' im 42er Blog.

  • Gratuliere!


    Wenn du auf einen VK von 2,90 € kommen möchtest, musst du überall wo der Preis in Euro ausgewiesen wird, 2,82 (3% MwSt.) eingeben und den Haken bei „Legen Sie den Preis in automatisch aufgrund des Preises in US fest“ nicht setzen. Wenn du den Haken setzt, verändert sich dein Europreis nämlich mit dem Dollarkurs.
    Bei allen anderen Währungen kannst du einfach das Häkchen setzen.

  • Gratuliere!


    Wenn du auf einen VK von 2,90 € kommen möchtest, musst du überall wo der Preis in Euro ausgewiesen wird, 2,82 (3% MwSt.) eingeben und den Haken bei „Legen Sie den Preis in automatisch aufgrund des Preises in US fest“ nicht setzen. Wenn du den Haken setzt, verändert sich dein Europreis nämlich mit dem Dollarkurs.
    Bei allen anderen Währungen kannst du einfach das Häkchen setzen.


    Danke, Simone!


    I’m working on it! Ich habe gerade ein Brett vor dem Hirn! :bonk


    Ich weiß, es gibt jetzt einige, die würden sagen: Aber das hast du doch immer …

  • TWJ, dein Befreiungsgefühl spürt man, und wie, das Schultergeraderücken, fertig, endlich, nach all diesen Schleifen.


    Vielen Dank, Monika!


    Ich bin jetzt einfach mal froh, daß ich damit fertig bin! Das ist mein vierter Roman und der erste, den ich fertiggeschrieben habe. Bei den anderen habe ich immer bei 40.000 Wörtern das Handtuch geschmissen. Das wird mir nie wieder passieren, aber das kann man natürlich erst sagen, wenn man schon Monate, ach was: Jahre in das Ganze gesteckt hat und wenigstens einmal bis ins Ziel gelaufen ist.


    Egal! Wenn man dreimal auf dem Weg zum Gipfel am Everest umgekehrt ist, dann schafft man es beim vierten Mal – oder stirbt ganz einfach! :evil

  • Das (das Arbeiten mit Formatvorlagen) sollten sich alle Autoren, die ihre Texte mit einer Textverarbeitung erstellen, angewöhnen.


    Wie Recht du hast, mein Lieber!


    Ich kann mir ein Leben und Arbeiten ohne Formatvorlagen gar nicht mehr vorstellen. Ich habe mir das vor ca. 20 Jahren, damals noch in Word Perfect (noch ohne Maus, nur mit Funktionstasten), beigebracht und meine Arbeit damit im Lauf der Jahre wirklich perfektioniert.


    Ich kann nicht programmieren, brauche das auch nicht, aber als Soft- und Hardware-Anwender bin ich ganz gut.


    Ich habe ziemlich viel ausprobiert in Word, um dann auf dem Kindle ein gut lesbares Schriftbild zu erzeugen, und ich denke, das ist wir gelungen. Mein Eindruck ist: Den Grundstein für die spätere Formatierung des E-Books legt man in der Textverarbeitung. Ich habe aus Word ein gefiltertes HTML-Dokument erzeugt, das in Calibre geladen, da nochmal ein bißchen rumgespielt (Calibre ist wirklich gut), es immer wieder im Kindle-Previewer überprüft – und dann schließlich bei Amazon hochgeladen.