Endlich bin ich auch mal mitgemeint!

  • Zwei weitere Vertreter für die konsequente Kleinschreibung sind Jacob Grimm (der das für sich auch mindestens so konsequent umsetzte wie Alexandra) und Elfriede Jelinek (die das nicht so konsequent umsetzt, aber fordert).


    Vermutlich wird diese konsequente Kleinschreibung sich in Deutschland nie durchsetzen (auch nicht auf Grund der Bemühungen von Alexandra), es wäre aber an der Zeit, zur gemäßigten Kleinschreibung überzugehen, wie das viele andere Länder schon im 19. Jh. getan haben. Das beharren auf diese vielen unterschiedlichen Regeln für Groß- und Kleinschreibung in Deutschland zeigt nur, was für eine sture und unflexible, beamtenhafte Mentalität uns Deutschen innewohnt.


    Horst-Dieter (der zwar nicht auf Großbuchstaben verzichten möchte, aber durchaus mit weniger auskommen könnte).

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Ich kann das nachvollziehen. In Amerika wird ja eine Vereinfachung der Sprache konsequent betrieben. Bald ist das Amerikanisch nur noch phonetisch.
    Cu, drive thru und so.
    Geschriebene Sprache muss nicht kompliziert sein. Trotzdem gibt es Gründe für Regeln.


    Scheiß drauf, macht doch eh jeder, wie er will.

  • warum die Aufregung?


    Na ja. Eigentlich sind sehr viele Menschen für Gleichberechtigung. Aber was auch vielen Menschen aufstößt ist, wenn dies einem in bestimmten Bereichen übergestülpt/verordnet wird. Und wenn das Ergebnis gekünstelt und total fremd wirkt. Natürlich ist unsere Sprache in gewisser Weise immer noch maskulin. Aber gerade Sprache ist etwas, was sich allmählich weiterentwickelt. Und dann wirkt die feministische Ungeduld bei der Veränderung solcher Zustände halt eher abstoßend. Man fühlt sich bevormundet und die Sprachkonstrukte wirken auf viele halt sehr unschön.
    Ich arbeite in meiner Behörde mit der StVO und die neue genderkonforme Fassung vom April diesen Jahres ist selbst für einen Beamten total unleserlich geworden. Ich meine, Gesetzestexte haben ja eh schon ihren eigenen Touch (an den ich mich in meiner 25jährigen Berufslaufbahn gewöhnt habe). Aber dieser politcal correcte Neusprech? *schüttel*


    Emanzipierte Grüße
    Achim

  • deswegen hat die uni leipzig es einfach gemacht. aber, ich glaube, es ist egal, in dieser angelegenheit gibt es nur falsch machen.


    ungeduld? hm. wie viele jahrzehnte, lieber achim, hältst du denn für angemessen?


    und zu guter letzt, juristinnen und beamte können kein deutsch und verweigern sich schlichtweg, es zu lernen. dabei gibt es ein urteil des ovg (glaube ich), das besagt: bürgerinnen haben ein recht auf allgemeinverständlich formulierte schreiben vom amt. interessiert in behörden kein schwein. da ist das gender pc echt das aller kleinste übel.


  • Na ja. Eigentlich sind sehr viele Menschen für Gleichberechtigung. Aber was auch vielen Menschen aufstößt ist, wenn dies einem in bestimmten Bereichen übergestülpt/verordnet wird. Und wenn das Ergebnis gekünstelt und total fremd wirkt. Natürlich ist unsere Sprache in gewisser Weise immer noch maskulin. Aber gerade Sprache ist etwas, was sich allmählich weiterentwickelt. Und dann wirkt die feministische Ungeduld bei der Veränderung solcher Zustände halt eher abstoßend. Man fühlt sich bevormundet und die Sprachkonstrukte wirken auf viele halt sehr unschön.
    Ich arbeite in meiner Behörde mit der StVO und die neue genderkonforme Fassung vom April diesen Jahres ist selbst für einen Beamten total unleserlich geworden. Ich meine, Gesetzestexte haben ja eh schon ihren eigenen Touch (an den ich mich in meiner 25jährigen Berufslaufbahn gewöhnt habe). Aber dieser politcal correcte Neusprech? *schüttel*


    Emanzipierte Grüße
    Achim


    Tausend Dank für deine so ruhige Reaktion!
    Aufgestülpte Neusprech, da zitierst du ganz richtig aus 1984, hat auf jeden Fall einen bitteren Nachgeschmack...aber hey, da will ein nicht unwesentlich großer Menschenanteil ja keine Diktatur, sondern lediglich eine Revolution: Die Selbstverständlichkeit der Gleichberechtigung. Ob das mit solchen Miniänderungen klappen kann, wage ich auch zu bezweifeln. Aber wenn ich mir diese emotional Empörung so ansehe wird mir übel.
    Ich bin sehr gespannt zu hören, wie es an dieser Uni nun weiter geht und was dieser Impuls so in den Köpfen von Männern und Frauen verschiebt.


    Stefanie

    [buch]3866855109[/buch]


    "Sinn mag die äußerste menschliche Verführung sein." - Siri Hustvedt

  • Aber dieser politcal correcte Neusprech?


    Nun ist das Beeinflussen des Denkens durch Manipulation der Sprache nichts Neues, das machen Herrscher oder solche, die es werden wollen, seit Jahrtausenden, aber irgendwie nimmt das seit den 90ern groteske Züge an. Oder kommt mir nur so vor, weil es mir enorm gegen den Strich geht. Da ist das Binnen-I zur Abschaffung des generischen Maskulins in der Absicht, so die verfassungsgerechte Gleichberichtigung in den Hirnen statt auf dem Papier zu schaffen, ja noch harmlos wenn auch durchaus mein ästhetisches Gefühl und intellektuelle Arroganz beleidigend. Den CamelCase kennt man ja auch aus der EDV, da ist er praktisch, ein/e LeserInnenbriefschreiberIn zu sein, eher nicht. Aber "Krieg" heißt jetzt "Friedensmission", "Wirtschaftkrise" "Minuswachstum" und statt Big Brothers Kameras im Schlafzimmer vergesellschaften die Menschen ihr Privatleben freiwillig auf Fressenbuch. Orwell hat eine wahrhaft prophetische Geschichte geschrieben.

    Περὶ θεῶν λέγε, ὡς εἰσἰν. Von den Göttern sage: sie sind. (Bias von Priene)
    [buch]3939459801[/buch]

  • ASIN/ISBN: 3404232445

    Leider nur noch antiquarisch erhältlich ist der Roman »Kriegssprachen« von Jack Vance. In dem Roman »Die Kriegssprachen von Pao« stellt Vance dar, wie aus einem unterwürfigen Volk durch Manipulation an der Sprache ein kriegerisches Volk gemacht wird.


    Mich schüttelt es ja, wenn ich oberflächlich betrachte, was die da an der Leipziger Uni machen. Derartige Eingriffe in die normale Sprachentwicklung halte ich vordergründig betrachtet nicht für richtig. Zwei Schritte zurückgetreten und erneut hingeschaut sieht die Sache schon etwas anders aus. Zwar liegt der Vorteil nicht im Einfluss auf die Sprache selbst (wenn aus Weiß Schwarz wird hat sich nicht wirklich etwas verändert, weil man das ja auch wieder zurück-umkehren kann) aber im Denken könnte es doch etwas bewirken. Positiv nimmt mich auch die unaufgeregte Hochschuldirektorin Beate Schücking für diese Maßnahme ein: Wir waren nüchtern. (Heute in der SZ).

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    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • manche Kommentare hier machen mich aber doch fassungslos. Und ich frage nochmal: warum die Aufregung?
    Neu ist die Idee übrigens auch nicht. Siehe Mainz .


    Liebe Stefanie,


    die Nachricht über die Uni Leipzig ist natürlich nur eine Kleinigkeit, wenn auch meiner Ansicht nach eine ziemlich absurde. Das könnte man mit einem Kopfschütteln abhaken. Ich empfinde diesen Beschluss jedoch als ein Puzzleteilchen einer umfassenden Kampagne, die in den letzten Jahren zunehmend an Fahrt gewinnt. Ich sehe mich einem ständigen Bombardement an gut gemeinten Zumutungen über unser ganz alltägliches und privates Leben ausgesetzt. Darüber, was man alles nicht sagen darf, kann man inzwischen ganze Bücher schreiben. Das N-Wort, das Z-Wort und all die anderen, und die ganzen Genderbereinigungen führen in öffentlichen Verlautbarungen und auch in den Medien zu krampfhaften Umschreibungen und Eiertänzen, um nur ja in keines der rundum aufgestellten Fettnäpfchen zu treten. Beispiele sind die neue StVO, die Bereiningung von Kinderbüchern von unerwünschten Worten, die Angst in den Medien, bei Straftaten zu sagen, welcher Bevölkerungsgruppe die Täter zugehören. Man muss jetzt immer erst googeln, wer sich hinter den ominösen Jugendlichen verbirgt. Die Pläne der EU Lehrmaterialien von Geschlechterprägungen zu befreien, was die nächste große Säuberungswelle sein wird. Dazu kommt noch all das ach so gut gemeinte Drängen, was man essen und nicht essen soll und was schrittweise verboten wird, eine Tendenz die inzwischen mit Glühbirnen- und duschkopverboten schon in die Intimzonen vordringt.


    Du wirst jetzt vielleicht sagen, dass hat doch alles nichts miteinander zu tun. Doch das hat es, und das eben ist das Problem. Wir sollen gezähmt und zurechtgeschliffen werden, das "Richtige" tun, essen, sagen und denken. Bei jeder Regung, Handlung und Verrichtung sollen wir uns prüfen. Ich nenne das totalitären Gesinnungsterror, was übrigens auch eine eminent religiöse Komponente hat. Und das ist der Grund, warum ich dazu neige, auch bei kleinen Anlässen zunehmend polemisch zu reagieren.

  • @ AnMa Du hattest geschrieben "Ja, das liegt daran, daß die letzte römische Reichsreligion jeden abschlachten ließ, der andere Ordnungsprinzipien hatte oder haben wollte. Unsere Sprache hat es offenbar nicht gejuckt, wir sagen immer noch "die Sonne"."


    auf mein: "Die germanische Mythologie kenne ich sehr wohl, nur hat sie sich nicht als theologisches Ordnungsprinzip durchsetzen können, hier ist und bleibt der Maßstab die griechisch-römische Kultur mit der letzten römischen Reichsreligion."


    Du tust hier ja gerade so, als würde ich das "missionarische Gebaren" des Christentums gutheißen. Das Gegenteil ist der Fall. Für mich ist die Kirche die größte verbrecherische Organisation der bekannten Menschheitsgeschichte (man bedenke nur die Genozide in der sog. "Neuen Welt") - noch weit vor Faschismus und Kommunismus.


    Du darfst doch an der Weiblichkeit der Sonne festhalten. Ich bevorzuge aber weiterhin (wenn man dann überhaupt eine Geschlechtlichkeit auf kosmologische Objekte überträgt) eine männliche Sonne und einen weiblichen Mond - wie sehr viele spirituelle Systeme auch (die gar nichts mit dem Christentum zu tun haben, sondern oft sogar konträr zu diesem stehen).



    @ AnMa Du hattest geschrieben: " Eher auf dem etruskischen, aber Genaues weiß man da nicht." auf mein: "Selbst das Futhark basiert auf dem griechischen Alphabet."


    Und worauf beruht das etruskische Alphabet? Ebenfalls (wie alle italischen) auf dem (west)griechischen Alphabet... Meine Aussage hat alle drei Thesen (italisch-etruskische, lateinische wie auch griechische) subsummiert. Zufälligerweise ist das seit ein paar Jahrzehntchen auch mein Metier.



    @ AnMa Du hattest geschrieben: "Mag statistisch so sein, aber noch gelten Art 4 (1) und (2) GG, so ein bißchen wenigstens, und kein irgendwie geartetes Theokratengebrabbel." auf mein: "Ich halte jedweden Versuch eines Neo-Paganismus als von vornherein zum Scheitern verurteilt."


    Du tust hier an dieser Stelle ja gerade so, als würde ich den Neo-Paganismus verteufeln. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe sowohl lange vor wie auch kurz nach der Wende mich intensiv damit auseinandergesetzt und unterhalte bis heute noch Kontakte zu Neo-Paganisten, welche beispielsweise in Island (bei einem Bevölkerungsanteil der staatlich als Religionsgemeinschaft anerkannten Asatrugemeinde von gut 3%) einen sehr lebendigen Asenglauben praktizieren. Gerade deshalb, weil ich es zweimal im Leben intensiv versucht habe, verfüge ich über die Erfahrung, daß Neo-Paganismus in unserer (deutschen) Kultur theologisch nicht fundiert werden kann.


    Bei dem Wort "Theokratengebrabbel" weiß ich nun überhaupt nicht, worauf Du hinaus willst. Bei dem Kirchenkampf der elitären Kleriker gegen die tumben Laien stehe ich eindeutig auf Seiten der Laien. Nur so nebenbei zu Deiner Information. Solltest Du meine theologische Argumentation ansprechen, so begründe ich meine Ablehnung der Fixierung von Sonne als weiblich und Mond als männlich nicht NUR theologisch (wie zB das Argument, GOTT ist ja auch nicht geschlechtsspezifisch). Auch in unserem weltanschaulichen (kosmogonischen, kosmologischen, astronomischen...) Gebäude - von den Babyloniern mit Sonne, Mond und fünf "Wandelsternen" überkommen und in den sieben Wochentagen bis heute manifestiert- wird die starke (helle) Sonne männlich und der schwache (nächtliche) Mond weiblich definiert - unabhängig von jeder Religionsform. Was mir aber das größte Unbehagen bereitet, ist der Wandel der Welthilfs(sheriff)sprache Englisch zur "Wissenschaftssprache". Wissenschaftssprache ist und bleibt für mich das Latein mit männlichem SOL und weiblicher LUNA, und das Englische mit weiblicher "sun" und männlichem "moon" werde ich voraussichtlich zeitlebens als "wissenschaftlichen Standard" ablehnen. Mit den vielen sog. "esoterischen" Argumenten will ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen.



    Mit freundlichen Grüßen



    Walter Hilton

  • (...) Wir sollen gezähmt und zurechtgeschliffen werden, das "Richtige" tun, essen, sagen und denken. Bei jeder Regung, Handlung und Verrichtung sollen wir uns prüfen. Ich nenne das totalitären Gesinnungsterror, was übrigens auch eine eminent religiöse Komponente hat. Und das ist der Grund, warum ich dazu neige, auch bei kleinen Anlässen zunehmend polemisch zu reagieren.


    Auf den Punkt - danke, Siegfried! :klatsch


    Und eines noch: Mancher Unsinn ist es nicht wert, sachlich behandelt zu werden. Selbst gute Polemik ist da vergeudet.

  • Hallo Alexandra,

    ich glaube, es ist egal, in dieser angelegenheit gibt es nur falsch machen.

    Vermutlich hast du recht


    ungeduld? hm. wie viele jahrzehnte, lieber achim, hältst du denn für angemessen?

    Es steht mir gar nicht zu, da irgendwelche Festlegungen zu machen. Ich glaube lediglich, dass man einer eigentlich guten Sache mit Hast oder zuviel Druck auch schaden kann. Und um der zu erwartenden Nachfrage zuvorzukommen: Es steht mir auch nicht zu, zu bestimmen, wieviel Eile oder Druck (un)angemessen ist. Aber ich darf eine eigene Meinung dazu haben. Auch als Mann.


    und zu guter letzt, juristinnen und beamte können kein deutsch und verweigern sich schlichtweg, es zu lernen.

    Altbekanntes Vorurteil. Ich könnte hier das dein erstes Zitat aus dieser Antwort wiederholen: man kann es nur falsch machen. Die gleichen Leute (Politiker/Juristen), die von uns eine verständliche Amtssprache fordern, hängen uns zum Trocknen auf die Leine, wenn wir kein - und jetzt halt dich fest - rechtskonformes und rechtssicheres Deutsch verwenden. Diese ganzen so verschwurbelt klingenen Begriffe und Formulierungen sind Fachtermini. Wenn ich mich (inhaltlich-rechtlich) missverständlich ausdrücke, um dem Bürger verständlich zu schreiben, dann bin ich - und zwar persönlich - für die Rechtsfolgen verantwortlich. Denn wie ein Bescheidtext zu verstehen ist, darüber hat nicht der Beamte, der den Text geschrieben hat, die Deutungshoheit, sondern letztlich das Verwaltungsgericht. Ich betreue auch den Internetauftritt meines Amtes und was habe ich erst kürzlich zur Kenntnis nehmen müssen? Was ich da veröffentliche, das ist für mich und mein Amt rechtsverbindlich. Also bitte ich um Nachsicht, wenn ich im Beruf mit meinen Formulierungen vorsichtig bin :duden


    bürgerinnen haben ein recht auf allgemeinverständlich formulierte schreiben vom amt.

    Ja, das ist eine schöne Theorie (siehe oben)

  • Schön, dass die Deutschen keine anderen Sorgen haben! Mir als Frau ist es völlig egal, ob ich Bürgerin oder Bürger eines Staates bin. Und die Diskussion über Groß- oder Kleinschreibung hat sich bald erledigt. In Kürze werden wir nur noch Denglisch reden und schreiben. Andere Länder hingegen pflegen ihre Sprache und Kultur.
    Und eine Quotenfrau möchte ich ebenfalls nicht sein. Haben wir Frauen Minderwertigkeitskomplexe? Wer wirklich will und qualifiziert ist, wird sich durchsetzen - auch ohne Quote.

  • kommt ja ganz schön viel auf den tisch hier. zur quote: bei gleicher qualifizierung muss die frau den job bekommen und zwar solange, bis es 50:50 steht. in weiblich dominierten jobs, wie z. b. in kitas, grundschulen, arzthelferinnen, etc., gilt dasselbe übrigens umgekehrt. allerdings, männer sind nicht so blöd, solche ausbeuterjobs für so wenig geld zu machen und so bleiben die frauen eben unter sich.