Kostenloses Lektorat

  • Hallo,


    aber mal ehrlich: Ist das nicht ein Armutszeugnis, wenn man sich mit Rechtschreibprogrammen behelfen muss, anstatt sich die Rechtschreibung selber anzueignen. Legastheniker nehme ich mal aus, bei denen liegt das Problem an anderer Stelle. Und dann würde ich natürlich jeden wichtigen Text noch einmal jemandem zum Gegenlesen geben. Man kann noch so rechtschreibsicher sein, in den eigenen Texten übersieht man oft Fehler.


    Liebe Grüße
    Anja

  • Zitat

    Original von Anja
    Hallo,


    aber mal ehrlich: Ist das nicht ein Armutszeugnis, wenn man sich mit Rechtschreibprogrammen behelfen muss, …
    Liebe Grüße
    Anja


    Falscher Ansatz! Rechtschreibhilfen in Software helfen "nur und ausschießlich" fürs Grobe. Sie nehmen einiges vorweg und entlasten den oder die Schreibenden. Von der Verantwortung sich um ein korrektes Endergebnis zu kümmern befreien sie nicht.


    Frau sollte sich mal ansehen, wie vor hunderfünfzig Jahren Wäsche gewaschen wurde und möglicherweise auch noch die ersten Waschmaschinen und sich dann überlegen, ob es ein Armutszeugnis ist, dass man es heute so einfach hat ;)


    Eher ist es m.E. nach ein Armutszeugnis das die Fähigkeit des Kopfrechnens extrem zurückgegangen ist und alle sich lieber auf die Taschenrechner verlassen und dass die Fähigkeiten mit Grundrechenarten souverän umzugehen und einen einfachen Dreisatz zu bewältigen sehr brüchig geworden sind …


    Horst-Dieter

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen & Legenden aus Franken

    ASIN/ISBN: 3955403602


    Mit Büchern können Sie meistens nicht viel verdienen. Aber ich komme in Kontakt mit anderen Menschen, und Buchveranstaltungen sind sehr viel besser als Rockfestivals.


    Billy Bragg (* 1957)

    Süddeutsche Zeitung Nr. 281 – 4. Dezember 2020, S. 26

  • Ich hatte mir den Duden Korrektor vor längerer Zeit gekauft und nutze ihn auf Open Office.
    Ich kann ihn nur empfehlen.
    Sicher, unfehlbar ist der auch nicht, aber besser als das vorinstallierte Rechtschreibprogramm.


    Ansonsten gehe ich meine Nachbarin besuchen, die findet den Rest.
    Sie hat immer wieder Spaß an meiner Kommasetzung. =)
    Doch alle die mir bisher anboten auch mal mehr als zwanzig Seiten durchzusehen, haben sich stets aus der Affäre gezogen wenns ernst wurde.


    Ich sollte vielleicht nochmal Schreiben lernen.


    Liebe Grüße Birgit

  • Zitat

    Original von Anja
    Hallo,


    aber mal ehrlich: Ist das nicht ein Armutszeugnis,



    Nein, denn er hilft ein wenig bei der Betriebsblindheit.


    Gerade das Wissen, dass dieses Dingen nicht perfekt ist, hält einen wach.
    Einen Text, in welchem NICHTS aber auch rein gar nichts als "Falsch" deklariert ist, liest man wesentlich oberflächlicher.


    lg
    scribbler

  • Hallo Horst-Dieter,


    ich kann jetzt zwischen fehlender Kenntnis der Rechtschreibung und Interpunktion und zwischen fehlender Kenntnis der Grundrechenarten keinen Qualitätsunterschied feststellen. Für Ersteres wurden entsprechende Programme entworfen, für Letzteres der Taschenrechner.
    Beides sollte man aber auch ohne Hilfsmittel einigermaßen beherrschen, finde ich. Und das sage ich als absolute Maithe-Niete :).


    Liebe Grüße
    Anja

  • Zitat

    Original von Anja
    Hallo Horst-Dieter,


    ich kann jetzt zwischen fehlender Kenntnis der Rechtschreibung und Interpunktion und zwischen fehlender Kenntnis der Grundrechenarten keinen Qualitätsunterschied feststellen. Für Ersteres wurden entsprechende Programme entworfen, für Letzteres der Taschenrechner.
    Beides sollte man aber auch ohne Hilfsmittel einigermaßen beherrschen, finde ich. Und das sage ich als absolute Maithe-Niete :).


    Liebe Grüße
    Anja


    Dann ist es ja gut :)


    (und nächstens erzählst du mir mehr über Maithe ;) )

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    Billy Bragg (* 1957)

    Süddeutsche Zeitung Nr. 281 – 4. Dezember 2020, S. 26

  • Zitat

    Original von Anja
    Und das sage ich als absolute Mathe-Niete :).
    Liebe Grüße
    Anja


    Warum sind so charmante und liebe Frauen immer Mathe-Nieten - wenn's denn stimmt? Ich habe erst Literaturwissenschaft und danach dann BWL studiert, und obwohl ich an einer Uni war, wo viel Mathe verlangt wurde, hatte ich damit keine Probleme.

  • Hallo TWJ,


    solltest Du damit mich meinen, dann liegt das wohl daran, dass ich NICHT nach der Literaturwissenschaft noch BWL studiert habe. Hätte ich nie gemacht, und wenn doch, dann hätten sie mich wahrscheinlich nach dem ersten Semester rausgeworfen, nein, nicht erst dann, gleich nach zwei Wochen.
    Ach nein, das wäre ja das Resultat des fehlenden Mathetalents. Egal, für mich ist schon eins plus zwei eine Herausforderung, bei der ich hektisch nach dem Taschenrechner suche.


    Liebe Grüße
    Anja

  • Zitat

    Original von Anja
    aber mal ehrlich: Ist das nicht ein Armutszeugnis, wenn man sich mit Rechtschreibprogrammen behelfen muss, anstatt sich die Rechtschreibung selber anzueignen. Legastheniker nehme ich mal aus, bei denen liegt das Problem an anderer Stelle. Und dann würde ich natürlich jeden wichtigen Text noch einmal jemandem zum Gegenlesen geben. Man kann noch so rechtschreibsicher sein, in den eigenen Texten übersieht man oft Fehler.


    Ich kann das nur von der Warte eines Legasthenikers aus beurteilen, aber trotzdem denke ich, dass jede zusätzliche Korrekturstufe hilft, mehr Fehler zu finden. Und ein paar flutschen sowieso immer durch :evil

  • Ich habe das Lektorat dort in Anspruch genommen. Mit 14 Jahren, also 2004.


    Wie gut es ist, hängt vom Lektor ab. Es gibt keine allgemeinen Vorschriften, was er da tut. Einer war nett und hat mir mein Manuskript mit Korrekturen ausgedruckt zugeschickt. Das Lektorat hat viel Spaß gemacht, weil er Ahnung hatte.
    Der erste war, nun etwas angestaubt und lehrerhaft und ich habe mich nach endlosen Mails à la "Das musst du aber so machen!" enttäuscht von ihm abgewandt.


    Chaos, Kritik (auch destruktive) und kindische Verghaltensweisen des Korrektors. Ergo: Alles wie überall, macht euch keine Sorgen, das Lektorat könnte euch im Leben weiterbringen. Man weiß nie, wo man den richtigen trifft. Den richtigen Lektor, mein ich.


    Gruß,
    Sabrina Saskia

  • Anmerken könnte man, dass das Lektorat zu wenig geprüft wird, weil ein paar Leute da machen, was sie wollen. Aber diese Kritik wäre sinnlos, da es schließlich überall Leute gibt, die was nicht hinkriegen. So starke Kontrolle, wie man es bräuchte, kann keiner leisten oder nur eine Gruppe von Leuten leisten, die zusammenarbeiten, und auch das sieht schwierig aus.


    Lieber Gruß,
    Sabrina Saskia

  • Hö? Das ist kein Topf-Haarschnitt. Die Haare sind schulterlang und sehr unvorteilhaft gekämmt. Das ist kein Topf-haarschnitt! Such dir einen besseren Vergleich. Einer, der auch der Wahrheit enspricht. So wie: "So wie ich gerade keinen vernünftigen Vergleich finde ..."


    Buhuhu ;(


    Ich bin nur eine Autorin und habe es nicht verdient, dass du mich angreifst. Mach das bei deiner Freundin. ;(

  • Allerdings. Im Moment ist bei mir die Luft raus. Aber das ist auch gut. Ich will ja keine große Karriere machen, sondern einfach ab und zu mal was hinschreiben. Na ja


    Gruß,
    Sabrina Saskia

  • Zitat

    Original von Th. Walker Jefferson
    Ich weiß nicht WAS du bist, aber eine Autorin ganz sicher nicht! 8-)


    Saskia hat sogar schon ernstzunehmende Preise gewonnen. Sie ist nur zur Zeit krankheitsbedingt ein bisschen neben der Spur.

  • Zitat

    Original von christianf


    Saskia hat sogar schon ernstzunehmende Preise gewonnen. Sie ist nur zur Zeit krankheitsbedingt ein bisschen neben der Spur.


    In der Schweiz würde man sagen, dass sie irgendwann schon wieder »aufgleisen« wird :)

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    Mit Büchern können Sie meistens nicht viel verdienen. Aber ich komme in Kontakt mit anderen Menschen, und Buchveranstaltungen sind sehr viel besser als Rockfestivals.


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