• Zitat

    Original von Th. Walker Jefferson
    g) Hebammen
    h) Edmung Stoiber.


    Lieber Thomas,


    ich nehme hier ausdrücklich die «Hebammen» gegen Herrn Stoiber in Schutz. Im Gegensatz zu letzterem üben die meisten nämlich eine ganz sinnvoll und oft hilfreiche Funktion aus.


    Horst-Dieter

    BLOG: Welt der Fabeln


    Horst-Dieter Radke: Sagen und Legenden aus Baden

    ASIN/ISBN: 3955403823


    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Zitat

    Original von Th. Walker Jefferson
    Nun, Verehrteste, wenn du nicht merkst, wann und dass du Fehler machst, dann ist alles OK: .


    Genau: Mid a baar Fehler und ma dialektale Gschmeckle isch des deitsch eifach au lebendiger un luschdiger!
    (So sieagd mor des jedenfalls em Schwobalendle)


    -- Muss i do jetzad a Ieborsetzung dazuliefara?


  • Korrektur, weil wir es in diesem Thread "übergenau" nehmen:


    Herr Stoiber übt wohl schon eine Funktion aus, die sinnvoll und hilfreich ist, es bleibt nur die Frage, ob er diese Funktion sinnvoll und hilfreich ausübt.


    Apropos "Funktion ausüben" ? Müsste es nicht eher "Amt ausüben" heißen, und dann hätten wir den hoffentlich grammatikalisch korrekten Satz:


    Herr Stoiber übt mit einiger Gewissheit ein Amt aus, das sinnvoll und hilfreich ist, es bleibt nur die Frage, ob er dieses Amt auch sinnvoll und hilfreich ausübt.

  • Zitat

    Original von lyrx


    Korrektur, weil wir es in diesem Thread "übergenau" nehmen:


    Herr Stoiber übt wohl schon eine Funktion aus, die sinnvoll und hilfreich ist, es bleibt nur die Frage, ob er diese Funktion sinnvoll und hilfreich ausfüllt.


    Korrektur der Korrektur: Ich bin nicht davon überzeugt, das die Herren Stoiber (Edmund und sein Bruder Edmung) die Funktion ausüben, die sie ausüben sollten.


    Horst-Dieter

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    aus: Demokritos


  • Zitat

    Original von Horst Dieter
    Ich nehme hier ausdrücklich die «Hebammen» gegen Herrn Stoiber in Schutz. Im Gegensatz zu letzterem üben die meisten nämlich eine ganz sinnvoll und oft hilfreiche Funktion aus.
    Horst-Dieter


    Stimmt! Ich habe "Hebammen" durch "Bio-Chemiker", die ich für entbehrlich halte, ersetzt.


    PS: Sollte man es der Hebamme, die mich "geholt" hat (ich denke so sagt man, oder?), danken oder sie dafür verfluchen? Nach ihrem Bericht war ich rot, schleimig und habe gezittert. Ob ich wohl so wieder bin, wenn ich mich hier verabschiede?

  • Zitat

    Original von Th. Walker Jefferson
    PS: Sollte man es der Hebamme, die mich "geholt" hat (ich denke so sagt man, oder?), danken oder sie dafür verfluchen? Nach ihrem Bericht war ich rot, schleimig und habe gezittert. Ob ich wohl so wieder bin, wenn ich mich hier verabschiede?


    Sieh mal einer an, da warst du ja gar nicht anders als wie wir alle! Wer hätte das gedacht? :D


    Und wenn du dich wieder verabschiedest, dann wirst du wahrscheinlich ausgetrocknet und faltig sein, vielleicht noch ein wenig zittern - es sei denn, du hättest etwas vor, von dem du uns noch nichts erzählt hast.


    Neugierige Grüße


    Horst-Dieter

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    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Zitat

    Original von Th. Walker JeffersonNach ihrem Bericht war ich rot, schleimig und habe gezittert. Ob ich wohl so wieder bin, wenn ich mich hier verabschiede?


    Du nicht! Aber alle anderen, die Du hier mit Deiner beißenden Kritik gequält hast.
    :)

  • Zitat

    Original von Th. Walker Jefferson


    Ach lyrx, ach Horst Dieter,


    ihr seid natürlich im Krankenhaus auf die Welt gekommen, in weißen Laken, umgeben von Schwestern mit gestärkten Hauben; und als ihr gekommen seid haben eure Eltern sich gefreut und es hat Blumen und Torten gegeben; Fotos wurden geschossen und die Onkels und Tanten zum Kaffee eingeladen, Namen wurden ausgesucht, und mit dem Pfarrer wurde geredet, Billete hat man gedruckt und Einladungen verschickt. Und so ist es ja auch richtig.


    Irrtum! Hausgeburt. In einem grauen, schäbigen Haus in der Siedlung nahe der Zeche. Frühmorgens an einem Oktobertag, der zwar noch schön und sonnig wurde, um die Zeit meiner Geburt aber nur Nebel hatte. Es gab keine Schwestern mit gestärkten Hauben, keine Torten, Fotos wurden auch nicht geschossen mangels Kamera und Blumen brachte mein Vater wohl meiner Mutter, aber erst später. Während meiner Geburt war er unauffindbar, danach arbeiten (untertage) und kam dann erst dazu anzuschauen, wer da angekommen war.


    Zitat


    Aber als ich gekommen bin, da durfte das niemand wissen, und bis auf die Frau, deren 17jährigem Schoß ich dann sehr unehelich entschlüpfte, wußte es auch niemand, und da es keiner wissen durfte, war kein Zimmer frei, nirgendwo, …


    Irgendwo habe ich das schon mal gehört :wow


    Horst-Dieter

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    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
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    aus: Demokritos


  • Zitat

    Original von lyrx
    Ich will doch nur wissen, ob es eine solche eindeutige Regel nun gibt, oder ob es sie nicht gibt. Wenn es sie nicht gibt und die Sache einfach zweideutig ist, dann kann ich damit leben. Ich habe allerdings nicht den Eindruck, dass irgendjemand hier das mit Bestimmtheit behaupten möchte ...


    Hallo ihr alle, die ihr an der Sprache schnitzt!


    Ohne dass ich jetzt extra in einer Grammatik nachgesehen habe (besitze deren mehrere und lese gerne darin), sage ich zu dem Problem mit Haben oder Sein (dazu fällt mir auch der Roman von Gustav Freytag ein ...):


    "sein" wird für das Perfekt der Verben der Bewegung und der Nicht-Bewegung verwendet, "haben" für das Perfekt aller anderen Verben.


    Eine Anmerkung noch zu der auch hier gelegentlich zu lesenden Formulierung von einer "lebenden Sprache": Eine schöne Metapher, aber eigentlich lebt keine Sprache, sie ist kein Lebewesen, vielmehr sindSprachen vom Menschen zum Ausdruck seiner selbst geschaffene Werkzeuge, die er pfleglich behandeln kann oder eben auch misshandeln. Letzteres nennt man dann nach einiger Zeit "Sprachwandel".


    Sprach-lose Grüße,
    Alexander
    (der manchmal eine lose Sprache liebt und das für ein erträgliches Los hält ...)

    Non quia difficilia sunt, multa non audemus, sed quia non audemus, multa difficilia sunt. Seneca
    [Nicht weil es schwierig ist, wagen wir vieles nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist vieles schwierig.]

    Einmal editiert, zuletzt von alexander ()

  • Zitat

    Original von alexander
    mit Haben oder Sein (dazu fällt mir auch der Roman von Gustav Freytag ein ...):


    genauer: Soll und Haben.


    Horst-Dieter

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    Wir haben sogar Bücher zuzm Totlachen aufzuweisen, von denen ich wünschte, dass die Verfasser die erste Probe an sich gemacht hätten!.
    Carl Julius Weber

    aus: Demokritos


  • Zitat

    Original von alexander
    [Eine Anmerkung noch zu der auch hier gelegentlich zu lesenden Formulierung von einer "lebenden Sprache": Eine schöne Metapher, aber eigentlich lebt keine Sprache, sie ist kein Lebewesen, (…)


    "It's life, Jim, but not as we know it." (Spock)


    P. S.:
    hallo, alexander


    "auch hier" ist bisher nichts zu lesen von einer "lebenden Sprache" (außer in deinem eigenen posting, nöch?). ich bezeichnete das deutsche als "lebendig" und preise die kleinen unterschiede.
    :D
    schöne grüße von blaustrumpf

  • Zitat

    Original von Th. Walker Jefferson
    Erst gelabert, dann gekürzt, endlich gelöscht!


    Das habe ich leider verpasst!!


    Jetzt aber mal Spaß beiseite, mir ist bei dieser ganzen Diskussion zu Dir, Mr. Jefferson, noch etwas eingefallen. Es gehört zwar nicht hierher, ich bin aber jetzt mal spontan: Aus Deinen Beiträgen spricht große Lust an Sprachspielen, Wortspielen, Rhetorik, Metaphorik und Bissigkeit. Ich kenne zwar bis jetzt nur einen Text von mir, behaupte jetzt aber trotzdem mal, dass mehr von der Spontaneität und der Bissigkeit, die Du offensichtlich besitzt, in Deine Texte einfließen müsste. In Deinem BT415 z.B. blitzt dieses Können in der wörtlichen Rede der Hauptperson manchmal auf. Es sollte aber meiner Ansicht nach auch in Deinen ganzen Erzählstil einfließen, nicht nur in die wörtliche Rede Deiner handelnden Personen. Es würde Deine Texte "beleben", glaube ich.


    Na, ist nur so eine Idee von mir, keine Kritik!

  • Zitat

    Original von lyrx
    Ich kenne zwar bis jetzt nur einen Text von mir, behaupte jetzt aber trotzdem mal, dass mehr von der Spontaneität und der Bissigkeit, die Du offensichtlich besitzt, in Deine Texte einfließen müsste. In Deinem BT415 z.B. blitzt dieses Können in der wörtlichen Rede der Hauptperson manchmal auf. Es sollte aber meiner Ansicht nach auch in Deinen ganzen Erzählstil einfließen, nicht nur in die wörtliche Rede Deiner handelnden Personen.


    Hallo lyrx,


    nun, da hast du schon Recht. Nur ist BT 415 (Reise in den Osten) ja mein ... ahm ... großer, seriöser, literarischer Thriller (sagt zumindest Maurice Wasch-Waschlappski), also hab' ich mich ein bißchen zurückgehalten. Ich weiß aber genau, was du meinst. Irre Gedanken aus jeder Richtiung schlagen täglich während des Duschens in mein Hirn ein wie Projektile einer Stalin-Orgel. Ich habe schon lange aufgegeben, mich dagegen zu wehren und akzeptiere nach 25 Jahren endlich das denkwürdige Urteil meines Lehrers im Deutsch-Leistungskurs, als dieser meine Facharbeit gelesen hatte: Sie sind entweder genial oder ein Trottel, ich denke aber doch letzteres.


    Nachdem der große, seriöse Roman (MWW) ja nun erledigt ist, kann ich mich allmählich der mir innewohnenden Verrücktheit schrankenlos überlassen. Einige Vorgeschmäcker hat es in diesem Forum aber schon gegeben: Bt 388.

  • Guten Morgen,


    Zitat

    Suspendierung, Razzia während den Flitterwochen: Der skandalgebeutelte Jan Ullrich sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne .


    Auch bei yahoo! schreiben Leute, die von Grammatik keine Ahnung haben. "Während" wird mit dem Genitiv konstruiert. Aber wir wissen ja alle: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.


    Ich wünsch Euch einen schönen Sonntag!