'Wherever I lay my hat - oder: Heimat zum Mitnehmen' (NRW)

FORMAT:

Es ist zwar noch lang hin, aber wir freuen uns, dass wir wieder planen können! (Die Lesung wird auf jeden Fall stattfinden - wenn nicht live, dann aufgezeichnet (wodurch ihr nicht nur in NRW, sondern www-weit dabei sein könntet). Diese Veranstaltung ist eine Kombination aus szenischer Lesung, Kabarett, Theater und Poetry Slam-Atmosphäre.


ZUM INHALT:

Die Recklinghäuser Autorin und ihr Bühnenpartner Marcel Pichler sind dem Begriff und dem Gefühl von ‚Heimat‘ auf der Spur. Das Thema begleitet Claudia Kociucki schon seit Langem, hat sie doch zum Begriffspaar ‚fremd vs. eigen‘ geforscht und über interkulturelle Fremdsprachenvermittlung promoviert. Mittlerweile sind hierzu eine Reihe literarischer Texte entstanden, die in dieser multimedialen Veranstaltung ihre Heimat finden werden. „Unser Publikum darf sich wieder auf unterschiedliche Formate, Genres und Textsorten freuen“, so das Künstlerpaar, „während wir uns am berühmten roten Faden entlanghangeln.“ Ob Kurzgeschichten, Lyrik, Liedtexte oder reine Dialogszenen – alles passt unter den thematischen Hut: Wie riecht ‚Heimat‘? Was macht ein Zuhause aus? Fremd in den eigenen vier Wänden, aber wohlig-vertraut in der Fremde? Wo liegt mein Seelenort, was sagt mir meine Herzenssprache? … und letztlich: Gibt es eigentlich Heimat ‚to go‘? Diesen und anderen spannenden Fragen lässt das Recklinghäuser Künstlerduo in seinem dritten gemeinsamen Programm seine Figuren nachgehen.


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ECKDATEN:

- Altstadtschmiede Recklinghausen, Kellerstraße 10.

- Eintritt/Karten: ab Herbst 2021 (Bei Interesse bitte vorher gerne melden.)

- Dauer: 90 Minuten

- Veranstalterin: Neue Literarische Gesellschaft Recklinghausen NLGR e. V.


ZU UNS:

„Es ist immer wieder spannend, die einzelnen literarischen Puzzleteile dramaturgisch so miteinander zu verweben, dass ein ‚runder‘ und kurzweiliger Abend daraus wird“, findet Marcel Pichler. Der gebürtige Hertener und die Recklinghäuser Autorin standen zunächst 2017 und 2019 gemeinsam Theaterproduktionen im Rahmen der Ruhrfestspiele auf der Bühne, bevor sie eigene Lesebühnenprogramme entwickelten. Claudia Kociucki blickt neben ihrer literaturwissenschaftlichen Ausbildung auf eine 10-jährige Erfahrung als Autorin zurück: Nach zahlreichen in Anthologien veröffentlichten Kurzgeschichten und Gedichten sowie der Beteiligung an dem drittmittelgeförderten Shakespeare-Remake „Hamlet rot/weiß“ stand sie im Finale um den Otterndorfer Stadtschreiber 2019 und konnte die 32. Vestische Literatur-Eule gewinnen. Sie schreibt seit 2012 eigene Programme.